Vergessen

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cimbaeth Avatar

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Die Leseprobe wirkt sehr überzeugend auf mich. Mir hat gefallen, dass es mehrere Erzählstränge gibt und ich bin mir sicher, dass diese alle zusammenführen werden. Der Titel passt auch in mehrerlei Hinsicht. Hinter dem Zahnarztbesuch scheint auch etwas mehr zu stecken, denn es um Erpressung - also auch eine Sache aus der Vergangenheit, die nicht in Vergessenheit geraten ist. Der Zahnarzt wird erpresst und mich interessiert brennend, was der Mann zu verbergen hat.

Verenas Oma ist die zweite Person, die mit dem Wort "Vergessen" in Verbindung gebracht werden kann, denn sie hat Alzheimer und gerade der letzte Satz der Leseprobe hat mich doch mitgenommen. Aber wer will schon diese Krankheit, die dafür sorgt, dass man Menschen, die einem wichtig sind, plötzlich nicht mehr erkennt?

Mir gefällt der Schreibstil von Elke Pistor, der nicht zu reißerisch und aufdringlich ist, sondern angenehm und trotzdem spannend. Es ist gut, dass es nicht nur um einen Fall geht, so kommt etwas Abwechslung in die Geschichte. Besonders spannend ist natürlich der Prolog, in dem die kleine Mia beim Versteckspielen von einem Unbekannten entführt wird. Ich bin gespannt, ob sie noch lebend gefunden werden kann und wer hinter dieser Tat steckt.

Der Klappentext verrät ja schon so einiges mehr, als in der Leseprobe zu lesen war. Es klingt, als müsse man das Buch unbedingt lesen. Das Cover passt auch sehr gut und wirkt wie ein Magnet auf mich. Ein beschauliches Dorf, jedoch eine düstere Atmosphäre. Das Buch reizt mich und ich würde es sehr gerne lesen. Die Leseprobe bekommt auf jeden Fall fünf Sterne von mir.