Vergessen

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enila Avatar

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Zu Beginn wird erzählt, wie bei einem Versteckspiel ein Mädchen verschwindet. Im zweiten Teil wird von der aussichtslosen Lage eines 60jährigen Kneipenbesitzers und seinem Gang zu einem bekannten Zahnarzt berichtet. Der dritte Teil der Leseprobe handelt von der Protagonistin, einer Polizistin, und ihrem Spagat zwischen Ermittlung und der Pflege ihrer an Alzheimer erkrankten Großmutter.
Der erste Teil der Leseprobe ist sehr spannend. Erst sah es so aus, als ob dem einen Mädchen etwas zugestoßen sei, dann hatte man gehofft, dass das andere noch von dem Entführer wegkommt. Der zweite Teil ist nicht so passend. Nachdem sich die Spannung im ersten Teil mit den Mädchen hochgeschraubt hat, ebbt sie hier wieder erheblich ab. Im Zuge der Leseprobe ist nicht wirklich ersichtlich, wofür dieser Teil der Handlung notwendig ist. Im dritten Teil wird nur dezent darauf hingewiesen. Hie beginnt die Handlung wieder ein wenig an Fahrt aufzunehmen, da man merkt, dass dieser Teil für den Fortgang auch eine Rolle spielt.
Den Schreibstil finde ich gut. Ich könnte mir auch vorstellen, den Rest des Buches auch noch zu lesen.