Spagat zwischen Beruf und Familie

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feenstaub273 Avatar

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Habe endlich geschafft mal meinen Gewinn zu lesen und ich bin Euch dankbar, dass ich ein Freiexemplar von Euch bekommen habe. Das Buch war in Ordnung und es ließ flüssig lesen. Aber richtig spannend, wie ich von einem Krimi erwarte, war es leider nicht. Trotzdem werde ich den zweiten Teil "Treuetat" lesen, weil ich einfach wissen will, wie es mit Verena, Leo und Christoph weitergeht.

Der Titel "Vergessen" passt hervorragend zu dem Buch. Da es hauptsächlich um Alzheimer bzw. Demenz geht. Auch, dass ein Mensch durch diese Krankheit verändert. Das merke ich jedes Mal, wenn ich meine Nachbarin treffe, die leidet an Demenz und lebt im Altersheim. Sie ist nicht mehr der Mensch, die ich mal kannte. Schade. Daher konnte ich gut nachvollziehen, wie es Verena geht mit ihrer Oma Ruth. Sie ist beruflich sehr eingespannt ist und will ihrer Oma alles Recht machen und sie nicht abschieben. Gleichzeitig hat sie Angst, wie sie den Spagat zwischen Beruf und Familie stemmen soll. Sie merkt, dass sie Ruth nicht alleine lassen kann und ist ihrer Nachbarin dankbar, dass sie sie unterstützt. Auch der neuen Pflegerin, wobei ich mich frage, wie sie die bezahlen will. Gleichzeitig musste Verena einen Fall lösen, in dem zwei Menschen durch LSD sterben. Es stellt sich die Frage warum? Auch wird bei beiden Opfern wird ein Umschlag mit dem gleichen Bild entdeckt. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden Opfer auf dem Bild sind, wer sind die anderen drei Personen. Es stellt sich heraus, dass eine davon vor langer Zeit umgekommen ist. Ist das das Motiv des Mörders. Gleichzeitig verschwindet Mia? Lebt sie noch oder ist sie tot. Hängen die beiden Fälle zusammen? Da Verenas Kollegin ein Motorradunfall hat, muss Verena mit Christoph Todt zusammenarbeiten. Dies ist nicht so einfach, weil dieser wortkarg und immer schlecht gelaunt ist. Die Auflösung bzw. das Motiv des/der Mörders/Mörderin hat mich überrascht.

Für mich war ein solider Krimi. Ich habe mich während des Lesens die ganze Zeit gut unterhalten gefühlt. Atemlose Spannung habe ich leider nicht verspürt und das Cover ist nicht ansprechend. Aber dennoch danke für die Lektüre.