Ertrunken und Ertrinken

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werliestsowas? Avatar

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Es beginnt mit einer alten Frau auf dem Friedhof, Krähen fütternd und ein C singend. Zeitsprung rückwärts: Mascha will ertrinken? Szenenwechsel: Die (alleinerziehende ?) Alice freut sich auf die Rückkehr ihres Teenagersohnes von der Schule.
Zugegebenermaßen war der Anfang der Leseprobe recht irritierend. Lange ist man unsicher, ob man es wohl richtig verstanden hat, dass Mascha ertrinken will. Erst allmählich erkennt man, dass diese „Ertrinkversuche“ wohl zu ihrer persönlichen Trauerbewältigung gehören.
Was hat Alice mit Mascha zu tun?
Und die alte Frau vom Friedhof, die Mascha bei ihren regelmäßigen Besuchen dort trifft. Diese Beiden kennen sich zumindest vom Sehen.
Wie sich die Schicksale von Mascha, Alice und der alten Frau vom Friedhof verbinden werden, lässt sich aus der Leseprobe leider nicht ermitteln. Man kann gespannt sein, wie diese verknüpft werden.
Der Schreibstil ist sehr melancholisch und bilderreich. So gesehen halte ich die Beschreibung als „Feel-Good-Roman“ aus dem Klappentext für unrichtig. Möglicherweise ändert sich dies ja im weiteren Verlauf. Um dies überprüfen zu können würde ich ganz gerne weiterlesen.