Vier. Zwei. Eins.

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
milli0910 Avatar

Von

Zusammenfassung:

Laura und Kit sind seit Ewigkeiten ein Paar, wohnen zusammen und erwarten Zwillinge. Dennoch ist das Leben der Beiden nicht wie das so vieler anderer junger Paare: Sie leben unter falschen Namen, ohne Aktivitäten in Sozialen Netzwerken und unter ständiger Angst; vor allem Laura.
Denn 1999 wurden sie bei einer Sonnenfinsternis Zeugen einer brutalen Vergewaltigung: Beth, ein junges, völlig verschüchtertes Mädchen und Jamie, ein Jüngling aus sehr gutem Hause. Es kommt zu der Gerichtsverhandlung, nach welcher Beth immer öfter bei Laura und Kit zuhause auftaucht. Beth und Laura freunden sich schnell an, doch Kit ist von Anfang an gegen diese Verbindung. Dann beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen, nichts ist mehr wie es scheint..

Eigene Meinung:

Die Idee dieser Geschichte an sich finde ich eine sehr Gute. Das Magische der Sonnenfinsternis mit etwas so Dunklem wie einer Vergewaltigung zu verbinden, zeigt ein auf den Leser äußerst wirksames Stilmittel.
Die Idee wie die Geschichte aufgebaut ist, finde ich auch sehr passend. Die zwei Handlungsstränge und die Gegenwart laufen immer weiter gegeneinander. Während die Gegenwart die ganze Zeit in 2015 spielt, beginnt der andere Handlungsstrang bei der Sonnenfinsternis 1999 und läuft ann immer weiter darauf zu.
Ebenso geschickt gemacht ist es, die Geschichte aus der Ich- Perspektive von Laura und Kit zu erzählen, da so beide Storys miteinander verwoben werden.

Alles in Allem bin ich mit den vier Hauptcharakteren und ihren- zugegeben teils psychisch kranken- Charakterzügen gut warm geworden. Je länger man die Geschichte gelesen hat, desto öfter hat man selber begonnen, neue Ideen und Handlungsstränge zu erfinden.