Voll schööööön, Frau Freitag

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Frau Freitags Schulklasse ist inzwischen in der zehnten Klasse angekommen, und so langsam sollten sich die Schüler Gedanken machen um einen gescheiten Abschluss und einen Ausbildungsplatz. Aber wer sie kennt, weiß, dass das so schnell nichts wird, die Schüler sind chaotisch wie eh und je: unentschuldigte Fehlstunden, verpasste Anmeldetermine, mangelhafte Leistungen "aber das schaffe ich noch bis zu den Zeugnissen, ich schwöre" - da hilft es auch nichts, dass Frau Freitag via Facebook versucht, ihre Schützlinge auf den richtigen Weg zu führen.

Das Buch besteht aus Frau Freitags Blogeinträgen - kurze, oft voneinander unabhängige Episoden aus dem Schulalltag. Dadurch kann man auch zwischendurch noch ein paar Seiten lesen, ohne dass man den Anschluss verpasst oder nicht mehr in die Handlung hineinfindet. Leider hat das Buch ungeheures Suchtpotential - zwischendurch noch ein paar Seiten lesen geht eigentlich gar nicht, denn man liest sich fest und schwuppdiwupp ist ein Stündchen vergangen. Oder auch zwei. Ich jedenfalls habe mich gefreut, Neues über Fatma, Elif, Marcella, Funda, Abdul, Bilal und Co. zu lesen. Und mit dem dicken Dirk und Dschinges aus der 7. kommt schon die nächste Generation - hoffen wir, dass Frau Freitag nicht die Ideen ausgehen.