Spannender Seienstart

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helga Avatar

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Es geht ja ziemlich heftig los mit dem Kampf zwischen der Polizistin Renée und dem Täter, der sie überfallen hat. Der Hergang ist sehr spannend beschrieben, vor allem gefällt mir, dass Renée nicht gleich außer Gefecht gesetzt wird, sondern wirklich um ihr Leben kämpft und nicht aufgibt. Ich denke, wenn der Nachbar nicht angeläutet hätte, wäre sie tot. Ein Wunder, dass sie noch ihren Chef anrufen kann, der etwas mehr für sie empfindet und der auch sofort kommt.

Die ärztlichen Aussagen zu den Verletzungen sind nicht sehr aufbauend. Auch wenn sie durchkommt, vermute ich, dass der Arm nicht mehr ganz einsatzfähig sein wird und dass der Täter sie skalpiert hat, wird Renée auch ganz schön aus der Bahn werfen.

Die Gedanken des Täters, wie er den Skalp und die Handschuhe loswerden soll, kommen mir ein bisschen zerfahren vor und dann schläft er auch noch auf einer Bank ein. Sehr ungewöhnlich und offensichtlich war das ja auch nur eine Generalprobe. Was hat er vor und was bedeutet die römische Zahl I, die er in ihren Bauch geritzt hat? Viele offene Fragen.

Es ist sehr flüssig geschrieben, die Personen sind mir auch nicht unsympathisch und ich hoffe sehr, dass die Spannung anhält, denn im nächsten Jahr erscheint bereits der zweite Fall um Inspecteur Paul Vegter.