sensationeller Auftakt

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lesemaus18 Avatar

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Was für ein Buch. Herrlich verschmitzt, bösartig und zugleich berührend. Wollte es gar nicht mehr weglegen. In kurzen Kapiteln wird nicht nur der Fall rund um das Verschwinden des toten Walter Huber erzählt, sondern fast wie mit einer Lupe auf einige der Dorfbewohner geschaut. Überhaupt erzählt Thomas Raab mit einer so einzigartigen, bildlichen Sprache, da wird Glaubenthal und seine Bewohner richtig lebendig. Man hat das Gefühl, mitten drin zu sein. Die alte Huber ist zwar auf Anhieb keine Sympathieträgerin, aber das ändert sich, denn Stück für Stück entblättert sich hier ihre Lebensgeschichte und ihr gute Herz. Ein Buch, das nebenbei auf ein wenig die Augen öffnet, mit einem grandiosen, herzbewegenden Ende.