Gut geschrieben, leider langatmig

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misao Avatar

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Inhalt:
April ist fort...Sie hat nichts mehr gegessen und wurde deshalb von ihen Eltern in eine Klinik gegen Magersucht geschickt. Ihre kleine Schwester Phoebe versteht die Welt nicht mehr. Erst verschwindet ihre Schwester aus unerklärlichen Gründen in eine Klinik und nun streiten sich ihre Eltern Tag für Tag und vergessen, was Liebe heißt.
In ihrer Not und Verzweiflung schreibt Phoebe ihrer Schwester Briefe. Viele. Lange. Doch sie erhält keine Antworten. Sie berichtet von der Familie, ihren Freunden, von allen, die April tagtäglich vermissen und bittet um ein Lebenszeichen!
Warum antwortet ihr ihre geliebte Schwester nicht? Hat die Magersucht sie so sehr in den Klauen? Doch Phoebe gibt und gibt nicht auf.

Meine Meinung:
Ich bin zwiegespalten mit dem Buch. Denn einerseits hat es mich jedesmal sehr berührt und mir wurde einige male richtig klamm im Magen. Andererseits zieht es sich nach einer Weile sehr. Phoebe schreibt...und schreibt....und schreibt....
Bewundernswert fand ich es, dass Frau Lindner die kindliche Ausdrucksweise von Phoebe mit einem wundervollen Gespür für Weiheiten und einer so herzlichen Naivität paart, dass einem mehrmals Tränen kommen.
Ob ich es mir gekauft hätte, hätte ich gewusst wie es mir gefallen wird, kann ich leider nicht sagen, denn nach einer Zeit wurde es ziemlich langatmig.

Mein Lieblingszitat des Buches ist:
"Es gibt böse Menschen auf der Welt. Die machen etwas kaputt und dann bleibt es für immer kaputt.
Und die bösen Menschen wissen es nicht einmal.
Oder es ist ihnen egal."