Dieser Anfang schreit nach weiterlesen - unbedingt!

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macbaylie Avatar

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Wow, die Leseprobe hat mich von A-Z überzeugt und ich ärgere mich gerade, dass ich nicht sofort weiterlesen kann.
Die Bücher von Maggie Stiefvater sind immer etwas ganz Besonderes. Die Autorin schafft es einfach immer wieder, den Leser einzupacken und mit auf eine wundersame Reise zu nehmen.

In diesem Fall dürfen wir die Nacht vor dem "Markustag" gemeinsam mit Blue und ihrer Halbtante Neeve auf einem veralteten Kirchhof verbringen. Hier erscheinen die Geister derjenigen, die im Laufe diesen Jahres sterben werden.
Die Seher-Gabe, die alle weiblichen Mitglieder in Blues Familie inne haben, scheint an ihr allerdings irgendwie vorbeigegangen zu sein, denn sie kann die Geister nicht sehen oder hören. Sie notiert lediglich die Namen. In diesem Jahr hat Neeve jedoch vorausgesagt: "Heute ist so eine Nacht" und tatsächlich, Blue sieht einen Jungen und erfährt sogar seinen Namen. Gansay. In ihrem Fall bedeutet dies jedoch leider, dass sie, Blue, diesen Jungen töten wird. Entweder mit einem Kuss oder sonst irgendwie.

Auch Gansay dürfen wir schon kennenlernen, aber bevor ich hier weiter die Leseprobe nacherzähle, möchte ich lieber ein paar Worte über meine Eindrücke loswerden.
Ich finde es immer wieder faszinieren, wie Maggie Stiefvater mit unscheinbaren Mitteln so viel bewegen und soviel Neugier heraufbeschwören kann. Leise Töne können bei ihr einen reißerischen Sog entwickeln, sodass man einfach immer weiter lesen muss. Die Charaktere, die sie zum Leben erwachen lässt, scheinen wahrhaftig zu leben. Hier ist mir wieder aufgefallen, dass Blue, Gansay und die anderen, schon so viel Tiefe und Wiedererkennungswert erhalten haben, wie mach andere Figuren es am Ende eines Buches nicht von sich behaupten können.