Super gelungen

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Martha wird 1900 in Pommern geboren. Ihr Vater ist Kapellmeister, sie wächst nicht reich aber doch privilegiert und sehr geliebt auf.
Als junge Frau geht sie an das Bauhaus nach Weimar um dort zu studieren und ihren Weg zu finden. In ihrem Tagebuch zeichnet
sie die Erlebnisse dort auf, Eingang finden aber auch Entwürfe und Skizzen von den heute berühmten Künstlern des Bauhauses.
Neben der Lebensgeschichte der jungen Frau erfährt man viel geschichtliche und künstlerische Fakten aus dieser Zeit, dies fand ich besonders interessant.

MarthasTagebuch findet ihr Urenkel 2000 im Nachlass seiner verstorbenen Großmutter. Er forscht über die Familiengeschichte nach.
Das Tagebuch wird bei Sotheby´s New York versteigert.

Der Roman findet auf zwei Zeitebenen statt, die abwechselnd erzählt und letztendlich miteinander verbunden werden.
Die Geschehen am Ende hätte ich nicht vorher vermutet, das war eine Überraschung.
Wer Familienromane mag, aber auch geschichtliche Romane gerne liest sollte hier zugreifen.
Der Schreibstil liess sich angenehm lesen, der Inhalt war fesselnd. Da das Buch nur knapp 300 Seiten stark war, konnte ich es an einem
Sofawochenende durchlesen. Das Cover und der Titel passen sehr gut.