Wenn Ozeane weinen

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
hatschepsut Avatar

Von

Mir hat das Buch zwar gut gefallen, aber irgendetwas ist für mich nicht so richtig rund gewesen. Der Schreibstil war es nicht, der läßt sich leicht und flüssig lesen. Die Story hat mich anfangs neugierig gemacht, dann wurde sie phantastisch und gegen Ende dann für mich zu holprig und nüchtern. Sie ist in sich stimmig, nur ich bin auf der Lesereise von unglaublichen Wundern und Geschehnissen in eine harte Realität mit einem sehr schnellen und für mich einem zu schnell gewünschten Ende gerasselt.
Amber zieht mit ihrer Hippi-Mutter Claire in das gläserner Haus der Familie Teargarden. Ihre Mutter ist dort als Haushälterin und Betreuerin für den Sohn Taylor eingestellt worden. Er hat kürzlich seine Mutter verloren und kapselt sich ab. Amber bemüht sich um seine Freundschaft, denn für sie war es erst kindliche, später richtige Liebe auf den ersten Blick. Bei einem Bootsunfall stürzt Taylor von dem Boot, was erst keiner bemerkt, denn alle gucken auf die Delfine, die vor ihnen herschwimmen. Taylors Vater springt hinterher, leider vergebens. Dann taucht Taylor plötzlich wieder auf, an seiner Seite ein Mädchen, das wie eine Meerjungfrau aussieht. Jetzt ist es um Taylor geschehen, denn er verliert sein Herz an dieses unglaublichen Wesen. Die Erwachsenen haben es auch gesehen, allerdings spricht nur der Großvater Teargarden davon, denn alle seit dem für etwas verrückt halten.
Zwischen Taylor und Amber entwickelt sich eine tiefe geschwisterliche Freundschaft, obwohl Amber sich immer mehr wünscht. Taylor hat immer nur Gedanken für Mandy, wie sie die Meerjungfrau nennen und er wünscht sich sehr, daß er sie wieder sehen kann. Amber tut es weh zu wissen, daß sie nie denn Stellenwert in Taylors Herz bekommen kann, wie Mandy, aber ihr ist die Nähe und Freundschaft zu viel Wert, als sie auf´s Spiel zu setzen. Sie hilft Taylor Geschenke für Mandy vorzubereiten und überredet ihre Mutter noch einmal aufs Meer zu fahren. Dort hinterlassen sie einen eingeschweißten Brief und eine Puppe, weil Amber denkt, daß sei ein gutes Geschenk für ein Mädchen.
Die Jahre vergehen, Taylor guckt nach wie vor jeden Tag mit seinem Fernrohr aufs Meer, aber von Mandy keine Spur. Dann platzt eines Tages der Geschäftsführer seines Vaters unangemeldet zum Abendessen herein und verkündet die Nachricht, daß ihm ein unglaublicher Fang gelungen sei. Er habe eine Meerjungfrau gefangen. Amber und Taylor ist sofort klar, daß es sich um ihre Mandy handeln muß und daß sie ihr helfen müssen. Da der Geschäftsführer und Taylors Vater sie ausstellen möchten, beginnt für Taylor und Amber ein Kampf um die Freiheit für Mandy. Während Taylors Herz aufgeht, zieht sich Ambers zusammen, aber Taylor und Mandy im Stich zu lassen kommt für sie nicht in Frage.