Kira und Birgit

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
maya Avatar

Von

Ibiza. Hier lebt Kira seit zwanzig Jahren. Sie ist nach einem Urlaub mit ihrer Schwester Birgit nicht wieder nach Hause geflogen.
Ist ausgestiegen und nur ab und zu kam eine Karte von irgendeinem Ort der Welt, an die Eltern auf der stand, dass es ihr gut geht.
Sie lebt, scheinbar unbeschwert, in den Tag. Kira findet in Sascha einen sehr guten Freund und wegen Geldproblemen
schläft sie mit Miguel für Lebensmittel.
Birgit lebt mit ihren zwei Kindern und ihrem Mann Tom am Starnberger See, im Haus der Eltern.
Sie kümmert sich aufopfernd um die Familie und bis vor kurzem auch um die an Demenz erkrankte Mutter.
Diese lebt jetzt in einem Heim. Immer wieder denkt Birgit an ihre Schwester, hat aber keine Ahnung wo diese sein könnte.
Bis sie eines Abends vor dem Haus steht. Die Begegnung ist schwierig, beide wissen nicht so recht wie sie miteinander umgehen sollen.
Kira und Birgit brauchen eine Weile, bis sie sich wieder so vertrauen, dass sie ehrlich miteinander umgehen können.

Im Verlauf des Buches kamen mir beide Schwestern sehr nah. Ich kann nicht sagen, dass mir die eine oder die andere sympathischer war.
Gefallen hat mir auch die Mutter der beiden, die ihre Demenz manchmal bewußt einsetzt.

Dieses Buch ist sehr schön geschrieben, aber man sollte damit rechnen, dass man über seine eigenen nicht gelebten Träume
oder verpassten Chancen anfängt nachzudenken. Vergangene Situationen sind nicht zu ändern, aber es kommen zukünftige Gelegenheiten :).