Geschichte Deutschlands, aber kein spannender Krimi

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maria1980 Avatar

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Ich kenne den ersten Roman von Angelika Felenda, in dem Kommissar Reitmeyer ermittelt nicht. Konnte aber trotzdem dem Buch folgen und es wurde alles so erklärt, dass man nichts vermisst, wenn man mit diesem Buch los legt.
Wintergewitter handelt davon, dass es eine Leiche gibt (der Tathergang wird schnell klar, eine Heroinspritze) und dann gleich die Zweite auf einer Parkbank. Die zweite Leiche, es wird schnell klar, gleicht dem Modus Operandi und es muss der gleiche Täter sein.
Soviel zur Handlung.
Es wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum Einen aus der Figur von Kommissar Reitmeyer und zum Anderen von Gerti, die mit beiden Opfern befreundet war.
Es wird viel über die damalige Zeit klar, als sich Bürgerwehren in den 20'gern in München formierten und durch die Straßen zogen. Als sich eine Hitlerpartei gründete, als die Stadt noch von Hunger gekennzeichnet war.
Der geschichtliche Backround kommt gut rüber und für den Geschichtsunterricht bestimmt gut und anschaulich zu lesen. Als Krimi hat er mich aber wirklich nicht überzeugt.