Irgendwie gut, mit einem Hauch von ...aber

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fritzesnine Avatar

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Kurz nach der Wende kauft die Familie von Niketsch ein altes Gutshaus in Plenkow: um dort ein Café zu eröffnen und damit sein Bruder Konrad dort zudem seine Arztpraxis aufbauen kann. Doch bevor diese Träume wahr werden, muss viel Arbeit in das Anwesen gesteckt werden. Und so beschreibt der Roman eine Familie, die für ihre Träume kämpft- und dazu wie es ist in einer Großfamilie zu leben, welche Probleme auftauchen und was das Leben sonst noch so mit sich bringt.

Die Thematik der Geschichte hat mich sehr gereizt& so war ich gespannt zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig, alles wird detailliert genug beschrieben und doch nicht zu sehr, als dass das Lesen langweilig würde. Erzählt wird das Leben in Plenskow rückblickend von Niketsch- wodurch besonders seine Gefühle, Gedanken und Probleme besonders zum Ausdruck kommen. Waren es zu Anfang noch viele Namen die genannt werden, die man nur schwer den einzelnen Personen zuordnen kann, diese Fragen legen sich jedoch im Laufe der Geschichte.

Mein Fazit zum ganzen Buch ist etwas gespalten: einerseits ist die Geschichte schön und lässt sich gut lesen. Andererseits baut sich kein Spannungshöhepunkt auf, die Geschichte plätschert vor sich hin und hätte durchaus in einer anderen Zeit als nach dem Mauerfall spielen können. Ein bisschen mehr zeitlich erkennbares Flair hätte ich mir durchaus gewünscht!
Dieses Buch ist bestimmt etwas für diejenigen, die Bücher mögen, welche sich einfach lesen lassen und einen mit in eine spannende Familie entführen