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themistokeles Avatar

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In meiner Familie habe ich eine Person, die genau unter den Problemen leidet, die die Autorin hier beschreibt, auch wenn sie definitv nicht zu dick ist, sondern eher das Gegenteil der Fall ist. Trotzdem setzt sie sich beim Essen so dermaßen unter Druck, dass es nicht mehr wirklich schön ist. Schlussletztendlich fände ich es gerade für sie gut, dieses Buch noch in die Hände zu bekommen. Aber vielleicht hilft es mir auch, dass ich ihre Probleme mal besser verstehe.

Was mir sehr angenehm auffällt, ist die Tatsache, dass die Autorin eine für mich sehr klare Wahrheit propagiert, nämlich, dass diese ganzen Trends rund ums Essen in vielen Fällen durchaus dazu führen, dass die Leute eher ungesunde Einstellungen zu diesem entwickeln, da sie sich ihre Wahrheit rausziehen und dann zwanghaft versuchen nach dieser zu leben, was nie gut sein kann.
Es ist toll, dass die Autorin zum Einen selbst die Erfahrungen gemacht hat, die nötig sind, um aus so einer Situation wieder heraus zu finden, wie auch dass sie es schafft, dass man das Buch gerne liest, weil es einfach nicht wirkt, als sei es schwere und komplizierte Kost. Besonders die Darstellung von Inu gefällt mir sehr, weil die Verbildlichung echt gut gelungen ist, wie ich finde.

Eine Leseprobe, die mich sehr neugierig macht, was wohl noch so kommt und ob dieses Buch vielleicht jemandem in meinem Umfeld wirklich helfen könnte.