Nicht ganz überzeugend

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Von

Autor: Leigh Bardugo

Reihe: DC- Icons

Titel: Wonder Woman- Kriegerin der Amazonen

Band: 1 von 4

Verlag: dtv

Preis: 18,95€[D]; 19,50€[A]

Seiten: 448

Erstauflage/Erscheinungsdatum: 09.02.2018

ISBN: 978-3-423-76197-0

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INHALT
Eigentlich will Diana ihren „Amazonen- Schwestern“ nur beweisen, dass sie ein vollwertiges Mitglied ihrer Gemeinschaft ist, doch als sie zum großen Wettlauf antritt, trifft sie auf Alia. Ungeahnte Gefahren kommen auf die Beiden zu, denn Alia ist kein normaler Mensch, sie ist eine Kriegbringerin. Wird Diana den Untergang ihrer Insel und auch den dritten Weltkrieg verhindern können?

COVER
Auf dem Cover sieht man Diana mit ihren Armreifen und ihrem Schild, beriet zum Kampf- Das Cover wurde aus dem Englischen übernommen und passt perfekt zum Buch. Im Hintergrund, der in Dunkelblau gehalten ist, sieht man eine Insel, wahrscheinlich Themyscira, die Insel auf der Diana lebt. Der Buchrücken ist ganz schlicht mit dem Zeichen von Wonder Woman und alles ist insgesamt sehr stimmig. Auch Innen ist das Buch wunderschön und jedes Kapitel wird mit einem Wonder- Woman-Zeichen geschmückt.

AUTORIN
Die 1975 in Jerusalem geborene Leigh Bardugo wuchs in Los Angeles auf und studierte in Yale. Neben dem Schreiben arbeitet sie als Makeup- Arstistin und lebt in Hollywood. Zu ihren Romanen muss ich wohl kaum noch was sagen, denn die „Grisha“- Trilogie und „Das Lied der Krähen“ dürften dien meisten von euch wohl bekannt sein!

PERSÖNLICHE MEINUNG
Mit den Charakteren kam ich weitestgehend gut klar. Diana war mir direkt sympathisch, genauso wie Alia. Beide handeln meist sehr nachvollziehbar und wollen einfach nur endlich akzeptiert werden. Alias beste Freundin Nim war mit unheimlich sympathisch, genau wie Theo. Alle Charaktere haben ihre Fehler, keiner ist perfekt. Leider war es für mich bei Diana teilweise sehr merkwürdig, wie sie sich geäußert hat. Dadurch, dass sie auch Literatur aus der Menschenwelt liest, weiß sie natürlich viel, aber teilweise auch die einfachsten Dinge nicht. So weiß sie z.B. was ein Auto ist, ihr ist aber nicht klar, dass sie nicht mit einem Lendenschurz durch New York rennen kann…

Die Geschichte war relativ gut durchdachten die Storyline hat mir gut gefallen. Vor allem die Wendung zum Ende hin, habe ich persönlich nicht kommen sehen. Leider war es auch das Ende, trotz dem tollen Plottwist, das mir nicht gefallen hat. Es war meiner Meinung nach, so wie die Enden der meisten Jugendbücher, viel zu glatt gebügelt und der schwächste Teil am ganzen Buch. Wer es gelesen hat, wird denke ich I h wissen was ich meine. Trotzdem denke ich, dass auch dieses Ende seine Berechtigung hatte, denn das Buch ist ein Einteiler und wird nicht in mehreren Büchern erzählt. So kann es am Ende kaum zu etwas Krassem, Weltverändernden kommen. Schade, hier hätte ein zweiter Teil vielleicht auch gut getan.

Der Schreibstil war sehr angenehm und hat gut funktioniert. Leider hat man zwischen den verschiedenen POV’s kaum einen Unterschied gemerkt und konnte oftmals nicht unterscheiden, wer erzählt. Normalerweise unterscheiden sich ja die Denkweisen und so auch der Schreibstil der jeweiligen POV und das hat dem Buch etwas den Schwung genommen.

FAZIT
Insgesamt kann ich dem Buch leider nicht die erhoffte 5 Sterne Bewertung geben, dafür war es zu schwach. Trotzdem werde ich die Reihe gerne weiter verfolgen. Das Buch bekommt 4 Sterne, was nun auch nicht schlecht ist. Es hat mich gut unterhalten!