Worte in meiner Hand

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Das Cover gefällt mir, es wirkt ruhig und geheimnisvoll. Der Titel klingt vielversprechend und passt gut zum Cover. Die Leseprobe beginnt im Jahr 1635 in Amsterdam als der französische Philosoph Descartes gerade abgereist ist. Auch die Ich-Erzählerin: Helena Jans van der Strom, eine Magd, reist gerade ab, aber es scheint nicht unbedingt freiwillig und auch das Ziel scheint sie nicht frei gewählt zu haben. Sie arbeitet bei einem Buchhändler der sie vermutlich weggeschickt hat und zwar mit Limosin dem Diener Descartes. Es ist Winter und die junge Frau ist verzweifelt. Durch die Erzählung aus der Ich-Perspektive kann man sich sehr gut in sie einfühlen.
Der Schreibstil gefällt mir sehr, er ist flüssig, weder zu anspruchsvoll noch zu seicht. Guinevere Glasfurd war mir vorher nicht bekannt, hat nun aber mein Interesse geweckt. Ich bin gespannt, ob das Buch hält was die Leseprobe verspricht. Dann würde ich mich auch nach anderen Büchern von Guinerere Glasfurd erkundigen.
Ich bin gespannt wie das ungleiche Paar vielleicht doch noch zusammenfindet? Helena ist Magd und Kalvinistin - Rene ist Katholik und Philosoph. Es scheint, dass Welten die beiden trennen. Die Leseprobe beginnt im Jahr 1635 (vermutlich ist Helena schwanger von Descartes) , springt dann aber ein Jahr zurück, als Descartes gerade anreiste, es wird von Anfang an erzählt wie die Liebesgeschichte sich entwickelt.
ich bin ja mal gespannt.