Eine unmögliche Liebe

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wolfgangw Avatar

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René Descartes und Helena werden zum Liebespaar. Helena ist Magd in dem Haus, in dem Descartes logiert. Zu Anfang ist es mehr akademisches Interesse seinerseits, wie viel kann eine Frau eigentlich lernen? Kann sie echt logisch denken? Aber Helena fasziniert ihn, sie kommen sich näher, eine Liebe, die nicht sein darf oder für ihn nur ein verzeihliches Vergnügen?
Schließlich ist sie schwanger. Sie wird weggeschickt, bringt das Kind weit weg von allen zur Welt. Ein weiteres Treffen mit Descartes verläuft spannend, ist sie die Geliebte, die es nicht geben darf oder steht er nicht zu ihr? Hin und hergerissen sind beide immer wieder. Für sie lebt er nur mit seinen Büchern und seiner Wissenschaft, für ihn ist sie keine standesgemäße Beziehung.
Eingebettet ist diese wahre Geschichte in viel Geschichte am Rande, über Helenas Bruder, der zur See fährt, über ihre Mutter, die nicht für die in Schande gefallene Tochter einsteht, sie nicht unterstützt, andere Menschen, die Helena auf ihrem Weg begegnen.
Ein eindrucksvolles Bild dieser Zeit, in der es so viel richtig und falsch gab, die richtige oder falsche Religion, Herkunft, Geschlecht, alles Merkmale, die unweigerlich über die Zukunftsperspektiven entschieden!