Wenn das Leben dir Zitronen gibt

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wortteufel Avatar

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Manchmal stellt das Leben mehr in Aussicht, als es tatsächlich bereit ist zu geben. Als Helena Jans von einem Buchhändler in Amsterdam als Magd eingestellt wird, ist dies ein großes Glück für das Mädchen aus armen Verhältnissen. Wissbegierig, wie Helena ist, kann sie ein wenig lesen und schreiben und beginnt im Haus des Buchhändlers Bücher zu lesen.
Als ein berühmter Gast im Haus auftaucht, ist Helena schnell fasziniert von dem strebsamen Mann, der sich Tag und Nacht in die Arbeit stürzt und viele Besucher anzieht. Seine Name: René Descartes.
Der Philosophie ist bald auch angetan von Helena und ihrem Wissensdurst und was als Schwärmerei beginnt, wächst zu Liebe heran. Doch wie soll sein, was nicht sein darf?

Mit viel Gefühl und Emotion erzählt Guinevere Glasfurd die tragisch schöne Liebesgeschichte zwischen der Magd und dem Philosophen, ohne das eigentliche Thema je aus den Augen zu verlieren: Die Kluft zwischen arm und reich, die unüberwindbaren Unterschiede zwischen Mann und Frau in jener Zeit. Schnell fasst die Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, den Leser und entführt ihn in Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Für Freunde des historischen Romans und insbesondere des historischen Liebesromans ist Glasfurds Roman ganz sicher ein Genuss. Ein Buch, das hält, was es verspricht und bei aller Tragik dennoch glücklich macht.