Puzzle der Erinnerungen

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monja1995 Avatar

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Klappentext:

Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Denkt sie. Doch als Kyla im Wald von dem aufdringlichen Wayne Best angegriffen wird, setzt schlagartig ihr Erinnerungsvermögen wieder ein . Trotzdem stellen sich der 16-Jährigen weiterhin jede Menge rätselhafter Fragen: Wer ist das Mädchen mit den zertrümmerten Fingern, die in ihren Albträumen auftaucht? Und welche Rolle hat sie bei Free UK, einer terroristischen Gruppe im Untergrund, gespielt? Als ein mysteriöser Mann namens Hatten in Kylas Leben tritt, besteht für sie endlich die Möglichkeit, mehr über ihre Vergangenheit und das System der Lorder herauszufinden. Doch Hatten verfolgt als Anhänger von Free UK seine eigenen Ziele und Kyla wird immer mehr zum Spielball zwischen Lordern und Terroristen …

Mein Umriss:

Immer mehr Erinnerungen kehren in Kylas Gedächtnis zurück. Als der neue Lehrer Mr. Hatten an ihrer Schule anfängt, erinnert sie sich daran, dass sie ihn als Nico kennt. Und ihre erste Vermutung bestätigt sich recht schnell.
Langsam aber stetig fügt sich ein Puzzleteil ihrer Erinnerungen an das nächste, sodass sie bald einen größeren Überblick über ihr Leben bevor sie geslated wurde hat. Diese Erinnerungen sind aber nicht gut für Kyla, denn gerade diese Erinnerungen treiben sie an, in ihrer Vergangenheit zu forschen, was wiederum die Lorder auf den Plan ruft. Allerdings findet Kyla Verbündete, die sie die ganze Zeit über eher als ihre Feinde eingeordnet hätte. Leider irrte sie sich nicht nur in diesem Punkt, denn Freunde werden plötzlich zu ihren Feinden.
Als sie von Free UK, einer terroristischen Gruppierung kontaktet wird, ist sie zuerst begeistert von deren Plänen. Als sie jedoch merkt, dass ihre „Mutter“ und auch der Rest der Familie in Gefahr ist, sucht sie einen Ausweg und stolpert von einer gefährlichen Situation in die nächste und ist somit nicht nur einmal in höchster Lebensgefahr…

Mein Eindruck:

Teri Terry knüpft im zweiten Teil der Slater-Trilogie um Kyla übergangslos an den ersten Teil an. Um den idealen Einstieg in diesen Band zu haben, sollte man den ersten Teil gelesen haben, auch wenn die Autorin immer wieder Hinweise zur Vergangenheit gibt. Zumindest haben es Leser damit leichter, nach dem schon etwas länger zurückliegenden ersten Teil, in die Handlung einzusteigen.
Der erste Teil traf eher die Psyche, wobei der zweite Teil frontaler daher kommt. Mit mehr Action, mehr Kämpfen und mehr Blutvergießen fesselt die Autorin den Leser an die Handlung.
Wobei sie bei ihrer gewohnt eher einfachen und punktgenauen Schreibweise geblieben ist. Schnörkellos, ohne sich in sinnloses Blabla zu verlieren bleibt Terry von Anfang bis Ende am Ball und sorgt somit dafür, dass der Leser den roten Faden nicht verliert. Leider beschreibt sie Kyla als eher leichtgläubiges Mädchen, das leicht aus der Fassung zu bringen ist. Zu dieser Charakteristik paßt die Beschreibung über Kylas Kampftalent eher nicht so gut. Wobei sie ja auch kein Blut sehen kann, was bei Kämpfen etwas hinderlich ist. Vielleicht möchte die Autorin in diesen Punkten auch hervorheben, dass Kyla durch das Slaten doch nicht komplett geändert wurde, wie es eigentlich sein sollte.

Mein Fazit:
Ein wirklich gelungener zweiter Teil einer Trilogie, der auf den dritten Teil als krönenden Abschluss mit Spannung warten läßt.