Irgendwie süß und doch etwas schief

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wortteufel Avatar

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Die Idee ist ungemein süß - wenn auch nicht unbedingt super neu und originell - und die Umsetzung auch recht gelungen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, die Sprache herrlich leicht zu lesen. Da das Buch aber über weite Teile eigentlich nur aus dem Dialog der beiden Protagonisten besteht, liest es sich unglaublich schnell weg und ist quasi in ein paar Stunden durchzulesen, was nicht zwingend an der "fesselnden" Geschichte liegt.
Ein bisschen Spannung kommt in all der Gefühlsduselei jedoch auf und so macht die Geschichte über die ersten zwei Drittel tatsächlich relativ viel Spaß. Nicht so berauschend fand ich jedoch die Konklusion, bzw. das Ende. Irgendwie will es mir nicht recht logisch erscheinen, dass zwei so vertraute Personen ausgerechnet in diesem Punkt aneinander vorbei reden und es will mir nicht recht in den Kopf, "wieso weshalb warum" das ganze eigentlich ausgerechnet so passiert ist.