Schmunzlmaus
Persönliche Daten
Meine Leseeindrücke
Geistreicher Untermieter
4
Eve zieht bei ihren Eltern aus und in den Big Apple. Sie findet eine unglaublich günstige Wohnung die, natürlich, einen Haken hat - einen Geist. Ein verstorbener Kurzgeschichten-Möglicherweise-ganz-toller-Autor. Kopfkino vom Feinsten. Und auch noch Gedanken lesen! Keine ruhige Minute mehr und das in den eigenen vier Wänden. Und dann auch noch auf Jobsuche. Die LP war sehr ansprechend und witzig. Ich würde gern wissen, ob das mit dem Autorenjob jetzt klappt und ob Donald nun tatsächlich der begnadete Autor ist, für den er sich hält. Bin gespannt, wie es weiter geht. weiterlesen
Nicht mein Fall
1
Zum Glück hab ich keine Erfahrungen mit dem neuen Jobcenter, habe aber schon so Geschichten gehört. Was der Autor beschreibt - soweit die LP geht - scheint der Realität wohl recht nahe zu kommen, soweit ich das als Nicht-Harz IVler beurteilen kann. Dennoch war die LP so gar nicht mein Fall. "Das Buch" versucht witzig zu sein, ist es aber in meinen Augen nicht wirklich. "Es" versucht Spannung aufzubauen, was ihm aber auch nicht wirklich gelingt. Tut mir leid Herr Robert Naumann, aber ich kann mich für dieses Buch so gar nicht begeistern. weiterlesen
Armes "Amely-Kind"
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Amely ist verliebt in den Buchhalter in der Firma ihres Vaters. Die Verlobung ist schon beschlossene Sache. Doch plötzlich eröffnet der Herr Vater seinem "Amely-Kind", dass er sie jetzt doch zugunsten der Firma einem anderen versprochen hat. Das ist ja auch völlig normal Ende des 19. Jahrhunderts, viele Frauen würden ältere Männer heiraten müssen. Liebe gibt es eben nur in Schundromanen, wie ihre Mutter ihr schon sagte. Nur, dass Amely auch noch zu diesem Mann nach Brasilien auswandern muss. Alles schon beschlossen, die Überfahrt gebucht, die Einwanderungsmodalitäten geklärt... Nur freuen kann sich Amely, verständlicherweise, nicht so recht darüber. Wie wird es ihr wohl in Brasilien ergehen? Wird sie ihren Julius jemals wieder sehen? Was hat es mit dem Prolog auf sich? Hat Amely den Mann erschossen? Wie kann sie so friedlich Geige spielen, wenn ein Mann (ihr Mann???) im Sterben liegt? Ich finde, das ist ein gelungener Anfang für ein Buch. Der Prolog und die ersten Seiten machen neugierig auf mehr und ich würde gern weiter lesen. weiterlesen
Spannend
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Ich kannte bisher weder die Autorin noch den Kommissar. Ich bin also ganz unvoreingenommen an die Leseprobe gegangen. Es gibt zwei/ parallel laufende Handlungsstränge. 1. Susanne, die nach dem Tod eines Jungen, Ludwig, der in ihrer Obhut war, zurück gezogen lebt. Sie ist Instrumentenbauerin und lebt in einer Art Künstlergemeinde. Ihre einzigen "Freunde" sind Thorsten, der ihr nach dem Tod Ludwigs beistand, und ein Kater. Kurz vor Ende der LP taucht ein geheimnisvoller neuer Nachbar auf, der alles vereint, was Susanne/ Sanne nicht mag. Und er hat auch noch einen Hund - vor denen sie Angst hat. 2. Ein Mann wird überfahren. Ein gewisser Eugen Voigt, Frührentner und anscheinend selbst ernannter Freizeitpolizist, der Parksünder und ähnliches fotografiert, hat den Vorgang mit seiner Spiegelreflexkamera aufgenommen. Als allerdings die Polizei den Vorgang aufnimmt und Zeugen befragt, hält er sich zurück und meldet sich nicht. Die LP ist spannend geschrieben. Es bleiben (logischerweise, denn es soll ja spannend sein) einige Fragen offen. Was haben die beiden Handlungen miteinander zu tun? Was hat Susanne mit dem Tod Ludwigs zu schaffen? Ist sie tatsächlich schuld daran? Warum meldet sich Eugen Voigt nicht bei der Polizei? Warum wurde der Mann überhaupt überfahren? Ich würde gern weiter lesen und mehr herausfinden. weiterlesen
Hoffnung macht stark. Angst tötet. Lesen verwirrt.
1
Offensichtlich ist dieses Buch eins aus einer Reihe. Die Handlung nachzuvollziehen fällt mir schwer, da die Protagonistin immer wieder in Gedanken abschweift und über anscheinend vergangene Geschehnisse nachdenkt. Das hat mich sehr verwirrt und ich möchte nicht weiter lesen. Jedenfalls nicht, ohne die vorherigen Teile zu kennen, denn eigentlich lese ich gern Fantasy. Schade. weiterlesen
Meine Rezensionen
Toter geht's nicht, aber lebendiger auch fast nicht...
4
So, die Handlung wurde ja schon ein paar Mal abgehandelt. In einem hessischen Kaff wird auf dem Faschingsumzug ein als Tod verkleideter Mann tot aufgefunden. Der zuständige Hauptkommissar hat an seinem Job und dem Ermitteln so gar keinen Spaß und man fragt sich ernsthaft, wie er Hauptkommissar werden konnte. Stattdessen schreibt er lieber Präventionsbroschüren und überlässt das Denken und Ermitteln seinen Kollegen. Sein liebster und fähigster Kollege fällt jedoch leider aus, weil seine Tocher schwer erkrankt ist. Das ist jedoch noch nicht das Ende seiner Probleme. Seine überforderte Ehefrau verlässt die Familie für einem vermeintlichen Kuraufenthalt und lässt Henning Bröhmann mit der pubertierenden Tochter, dem fünfjährigen Sohn, dem übermäßig häufig furzenden Hund Berlusconi und den Verpflichtungen in der elternorganisierten KiTa Schlumpfloch alleine. Nix für Memme Bröhmann. Auf sich allein gestellt stellt Henning Bröhmann an sich dann doch noch kommissarische Qualitäten fest und löst den Fall denn doch - wenngleich natürlich nicht im Alleingang. Das Buch liest sich richtig gut. Der Schreibstil ist total flüssig. Obwohl es sich auf den ersten unbedachten Blick wohl um einen Krimi handeln soll, geht es hier um viel mehr. Es ist die Geschichte einer Familie, beinahe wie im wahren Leben. Die familiären Probleme und die Reaktionen darauf machen den Ermittler gleichzeitig lebensnah sympathisch wie auch absolut memmenhaft unsympatisch. Man kann sich in ihn hineinfühlen und wenngleich man manchmal mit ihm Mitleid empfindet, muss man ihn gleichzeitig verabscheuen und doch lieben. Das Buch wartet mit einigen Überraschungen und überaschenden Erklärungen auf. Für mich ein gelungener Debütroman. Und der Untertitel "Bröhmanns erster Fall" ist geichfalls in zweierlei Hinsicht treffend: Zum Einen da es der erste Roman des Autors ist und somit natürlich der erste Fall für seinen Protagonisten. Man kann also auf weitere Bücher und Fälle hoffen. Außerdem scheint es für Bröhmann selbst auch der erste Fall zu sein, an dem er tatsächlich teil hatte und der ihn wenigstens ansatzsweise zu einem richtigen Kommissar machte. Vielleicht hat er ja tatsächlich Gefallen am Ermitteln gefunden? Allerdings stellt sich mir die Frage, welche Umstände diese wohl toppen könnten, damit diese Lust am Ermitteln auch im zweiten Fall wieder geweckt wird. Außerdem steht geschrieben, in diesem hessischen Kaff passiert sonst nie etwas, warum sollte jetzt auf einmal noch ein Mord geschehen? Auf der anderen Seite passiert aber anscheinend immerhin so viel, dass es eine Mordkommission gibt. Fazit: Ein starker Roman und ich hoffe auf Fortsetzungen. weiterlesen
Leider nicht geschafft...
0
Also, anfangs fand ich das mit den vielen Details ja schon sehr spannend. Aber irgendwann hat sich das Buch so in Details verloren, dass ich es einfach nicht geschafft habe, das Buch zu lesen, als ich noch Zeit hatte zum Lesen. Inzwischen ist mein Sohn fast 1 Jahr alt und ich bin seit Monaten nicht mehr zum Lesen gekommen, obwohl ich es mir fest vorgenommen hatte, das Buch doch noch zuende zu bringen. Leider habe ich bisher noch nicht festgestellt, wie genau sich die Handlungsstränge miteinander verbinden. Für meinen Geschmack laufen sie zu lange nebeneinander her - und ich habe schon fast 2/3 des Buches gelesen. Tut mir sehr leid, aber dieses Buch hat mich einfach nicht gepackt. weiterlesen
Hübsche Verpackung, die ihr Versprechen nicht hält...
1
Inhalt: Paris in den 20er Jahren. Ein Bühnenzauberer, Ravi, muss aus Angst um sein Leben und das seiner Assistentin echte Magie anwenden, doch das ist durch die Société Silencieuse verboten. Hinterher teilt seine bezaubernde Assistentin Blanche einen magischen Apfel mit ihm, der sie in einen tiefen Schlaf fallen lässt und ganz Paris mit ihr in einer Zeitschleife gefangen hält. Der letzte Abend, ein Sonntag, wiederholt sich immer und immer wieder. Das ruft Mitglieder der Société Silencieuse auf den Plan - oder haben sie die Zeitschleife verursacht? Nur Ravi und die Mitglieder der Société wissen um die Zeitschleife und verändern durch ihr Handeln den Tag und jeden neuen Verlauf dieses Tages und so den Fortgang der Geschichte. Aus den Perspektiven der sieben Protagonisten, Ravi, Blanche, Justine (eine Kellnerin), Gaspard (ein Möchtegern-Schriftsteller), Alphonse (Wirt der Herberge, in der alle abgestiegen sind oder arbeiten), Esmée (seine Frau) und Barneby (Mitglied der Société) wird die Geschichte abwechselnd erzählt. Meine Meinung: Das macht die Geschichte zwar irgendwie spannend, ich mag Geschichten, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden, und die Beziehungen zwischen den Protagonisten werden so anschaulicher dargestellt, aber durch die Vielzahl der Erzählperspektiven wird das Leseerlebnis sehr gestört, wenngleich die Namen der ErzählerInnen immer am Anfang des Kapitels standen. Ich musste einige Male zurück blättern um mich zu vergewissern, aus wessen Perspektive die Geschichte gerade erzählt wurde und wer sich gerade mit wem unterhielt. Die Geschichte geht schleppend voran und statt Rätsel aufzuklären, tun sich immer neue auf. Ich musste mich fast zwingen, die Geschichte zu Ende zu lesen, immer in der Hoffnung, das ein oder andere Rätsel noch erklärt zu bekommen, um dann am Ende festzustellen, dass ich wieder vergessen hatte, worüber ich mich eigentlich gewundert hatte, weil inzwischen so viele neue Rätsel aufgetaucht waren. Was haben Sir Arthur (anscheinend Arthur Conan Doyle) und Harry Houdini, auf die immer wieder Anspielungen erfolgen, mit der ganzen Geschichte zu tun? Welche Rolle spielen Sie? Warum musste sich Gaspard ausgerechnet in Paris ausgerechnet mit Ernest Hemingway treffen? Es gibt einige Fragen, auf die ich bis zum Schluss keine Antwort gefunden habe. Insgesamt fand ich das Buch zwar gut geschrieben, aber doch zu verwirrend um ein wirkliches Leseerlebnis zu werden. Die Leseprobe hatte mir wirklich gut gefallen und ich war sehr gespannt auf das Buch, aber ich wurde enttäuscht. Ich würde es wirklich nicht empfehlen - und erst recht nicht zu dem Preis!!! weiterlesen
Ein fast perfekter Plan - ein nicht ganz so perfektes Buch
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/*-->*/ Inhalt: Richard, der Sohn eines Fabrikarbeiters und einer Hausfrau, lernt die 10 Jahre ältere Friseuse Kerstin kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Nicht nur das, er ist ihr absolut hörig. Für sie gibt er seinen gut bezahlten Job als Schreiner in einem Bestattungsunternehmen auf. Sie würde sich gruseln, wenn sie abends mit ihm kuschelt und weiß, dass er tagsüber mit Leichen arbeitet. Er zieht mit Kerstin zusammen und schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch, immer finanziell unterstützt von Kerstin, die ihn auch neu einkleidet, ihm ein neues Auto aufschwatzt. Sie putzt ihn zu dem Mann heraus, den sie haben will, doch seine Eltern erkennen kaum noch wieder. Doch zufrieden ist Kerstin nicht. Seit mehr als 20 Jahren hat Kerstin eine Stammkundin, Carla Satorius. Als Kindermädchen für Hartmut Satorius' Tochter Regine engagiert, deren Mutter bei ihrer Geburt gestorben ist, heiraten die beiden bald. Carla liebt ihren Mann sehr, der zeigt jedoch keinerlei Gefühle für sie und so erfindet sie erstaunliche Geschichten über gemeinsame Urlaube, die sie ihrer Friseurin erzählt, die diesen Geschichten sehr gern zuhört. So erfährt Kerstin auch, dass Carlas Mann todkrank ist und bald sterben wird. So schmiedet Kerstin einen teuflischen Plan. Ihr Freund Richard soll sich an Regine heranmachen, sie zur Hochzeit überreden und, nachdem Hartmut seiner Krankheit erlegen ist, Regine umbringen und es wie einen Unfall oder Selbstmord aus Trauer um ihren Vater aussehen lassen. Richard liebt Kerstin sehr, deshalb lässt er sich, wenn auch widerwillig, auf diesen Plan ein. Regine verliebt sich tatsächlich in Richard und beide heiraten und ziehen in eine gemeinsame Wohnung, die Richard mit sehr viel Liebe ausstattet, immer in Gedanken bei Kerstin. Über kurz oder lang wird Regine doch misstrauisch und ihre übersinnliche Verbindung zu ihrem unsichtbaren „Freund“, sowie eine neue Bekannte bestätigen ihren Verdacht. Meine Meinung: Ich hatte das Buch ziemlich schnell durchgelesen – im Zug zwischen Köln, Bielefeld und wieder zurück. Es ist gut geschrieben – wie ich es von der Autorin gewohnt bin – leider nicht so gut wie andere Bücher von ihr. Nach dem sehr spannenden Prolog geschieht sehr lange Zeit nichts wirklich spannendes. Die Geschichte ist ziemlich vorhersehbar. Regine ist furchtbar naiv und verteidigt ihren Ehemann gegen alle bösen Worte. Richard ist seiner Freundin Kerstin hörig und gehorcht ihrem absurden Plan, obwohl er selbst Bedenken hat. So sehr sich Regine auch bemüht, gegen Kerstin hat sie keine Chance, doch merkt sie es erst zu spät. Wie es am Ende ausgeht war zwar etwas überraschend, aber prinzipiell von vornherein so ähnlich zu vermuten. Alles in allem finde ich den Aufkleber „BESTSELLER“, der auf dem Buch bereits von Anfang an aufgeklebt war, etwas übertrieben. Das Buch ist nicht schlecht, aber auch nicht gerade herausragend. weiterlesen
Die Erfindung von Superman
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Diverse Jahre vor Christus: Kain tötet seinen Bruder Abel. Aber womit? Das verschweigt die Bibel. 1932: Mitchell Siegel stirbt bei einem Raubüberfall. Der Tod bleibt ungeklärt. Wurde er erschossen oder erlitt er tatsächlich einen Herzinfarkt, wie alle behaupten? Sein Sohn, Jerry Siegel, erfindet daraufhin Superman Vor 19 Jahren: Calvin Harpers Mutter stirbt. Er gibt seinem Vater die Schuld, da er sich mit der Mutter gestritten hatte. Er schlug sie und sie rutschte aus - und knallte mit dem Kopf auf eine offene Schublade. Sein Vater kommt wegen Todschlags ins Gefängnis und seither haben Vater und Sohn keinen Kontakt mehr. Jetzt: Cal(vin) Harper verdient sein Geld indem er zusammen mit seinem Kumpel Roosevelt, einem ehemaligen Priester, Obdachlose von der Straße aufsammelt. Eines Tages sammeln die beiden Cals Vater auf und werden dabei von Ellis beobachtet, der hinter dem Buch der Lügen her ist - und die Geschichte beginnt. Was haben all diese Ereignisse miteinander zu tun? Es ist schwierig eine Zusammenfassung des Buches zu schreiben, ohne zu viel der Geschichte vorweg zu nehmen. Was ist das für eine Lieferung, die Cals Vater Lloyd abholen soll? Wer hat ihn dazu beauftragt. Wird Ellis das Buch der Lügen finden? Werden Cal und Lloyd schlauer sein? Wo kommt Serena auf einmal her und hat sie etwas mit der Sache zu tun? Was für eine Rolle Spielt die Bundesagentin Naomi? Kennt sie die Geschichte von dem Buch auch oder will sie nur den Mord an ihrem Partner aufklären? Eine spannende Geschichte mit einigen Überraschungen. Bereits früh im Buch gibt der Autor Hinweise auf die Identität des Propheten. Ich dachte, entweder er ist extrem dumm oder extrem gerissen. Zweiteres war der Fall. Er lenkt die Leser geschickt auf falsche Fährten, lässt dem Leser aber immer den Zweifel: So einfach kann die Lösung nicht sein. Die Auflösung des ganzen ist etwas ernüchternd, aber dennoch nicht enttäuschend. Fazit: Ein absolut lesenswertes Buch. Ich werde es jedem weiterempfehlen, der mich danach fragt. weiterlesen
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