Kurze Dystopie
Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll - ich denke, man muss es eher als eine Art Metapher sehen, weiß aber nicht, ob Jugendliche (die ja primäre Zielgruppe sein sollen), das so weit abstrahieren können.
Die Protagonistin "8" lebt in einer Art dystopischen Stadt. Jeder Tag ist gleich, aufstehen, mit tausenden anderen, die genauso aussehen wie sie, ins "Terminal" zur Arbeit fahren, stundenlang stupide Fragen beantworten, zurückfahren, schlafen.
Das alles wird begleitet von der permanenten Stimmer von "Evi", die pausenlos durchsagt, dass sie nicht zweifeln, zögern oder hinterfragen, sondern sich dem Willen der "Beseelten" unterwerfen sollen. Ständig präsent sind auch die "Seher" die ständig über der Stadt kreisen und nach "Abtrünnigen" Ausschau halten.
Anscheinend ist die Stadt "Surdus", in der 8 lebt, eine Art Trainingslager, in der den "Unbeseelten" ein eigener Wille, Gedanken, Gefühle etc. abtrainiert werden soll, damit sie irgendwann als Bedienstete auf die "andere Seite" hinter dem Meer übergehen, um den "Beseelten" (also "normalen" Menschen?) zu dienen. Eingeschlossen ist die ganze Stadt von einem hunderte Meter hohen Wall, sodass es kein Entkommen gibt.
So weit, so dystopisch. 8 merkt aber, dass sie "anders" ist, und Dinge fühlt oder denkt, die nicht da sein sollten. Da trifft sie "1000", die auch anders ist und Erinnerungen an eine andere Welt zu haben scheint. Gemeinsam wollen sie aus den Zwängen ausbrechen.
Die Prämisse des Buchs hat mir gut gefallen, dystopische (Jugend-)Romane, in denen die rebellischen Protagonist:innen aus dem unterdrückenden System ausbrechen wollen, habe ich schon einige gelesen. Da hier aber die gesamte Geschichte auf nur knapp 150 Seiten (wenn man die vielen leeren Seiten abzieht) stattfindet, bleibt sie dementsprechend flach und irgendwie inhaltslos.
Am Ende kommt eine Auflösung, die vor dem Hintergrund der aktuellen technischen Entwicklungen vorhersehbar war und irgendwie auch offen bleibt. Natürlich soll das Buch dazu anregen, zu hinterfragen, Dinge nicht als gegeben hinzunehmen und vor allem Entwicklungen wie KI kritisch zu sehen und die ethischen Aspekte zu hinterfragen. Durch den flachen Plot bleibt das aber irgendwie so vage und es passiert nichte Neues oder Spannendes. Das haben vergleichbare Bücher schon vor Jahren besser geschafft.
Die Protagonistin "8" lebt in einer Art dystopischen Stadt. Jeder Tag ist gleich, aufstehen, mit tausenden anderen, die genauso aussehen wie sie, ins "Terminal" zur Arbeit fahren, stundenlang stupide Fragen beantworten, zurückfahren, schlafen.
Das alles wird begleitet von der permanenten Stimmer von "Evi", die pausenlos durchsagt, dass sie nicht zweifeln, zögern oder hinterfragen, sondern sich dem Willen der "Beseelten" unterwerfen sollen. Ständig präsent sind auch die "Seher" die ständig über der Stadt kreisen und nach "Abtrünnigen" Ausschau halten.
Anscheinend ist die Stadt "Surdus", in der 8 lebt, eine Art Trainingslager, in der den "Unbeseelten" ein eigener Wille, Gedanken, Gefühle etc. abtrainiert werden soll, damit sie irgendwann als Bedienstete auf die "andere Seite" hinter dem Meer übergehen, um den "Beseelten" (also "normalen" Menschen?) zu dienen. Eingeschlossen ist die ganze Stadt von einem hunderte Meter hohen Wall, sodass es kein Entkommen gibt.
So weit, so dystopisch. 8 merkt aber, dass sie "anders" ist, und Dinge fühlt oder denkt, die nicht da sein sollten. Da trifft sie "1000", die auch anders ist und Erinnerungen an eine andere Welt zu haben scheint. Gemeinsam wollen sie aus den Zwängen ausbrechen.
Die Prämisse des Buchs hat mir gut gefallen, dystopische (Jugend-)Romane, in denen die rebellischen Protagonist:innen aus dem unterdrückenden System ausbrechen wollen, habe ich schon einige gelesen. Da hier aber die gesamte Geschichte auf nur knapp 150 Seiten (wenn man die vielen leeren Seiten abzieht) stattfindet, bleibt sie dementsprechend flach und irgendwie inhaltslos.
Am Ende kommt eine Auflösung, die vor dem Hintergrund der aktuellen technischen Entwicklungen vorhersehbar war und irgendwie auch offen bleibt. Natürlich soll das Buch dazu anregen, zu hinterfragen, Dinge nicht als gegeben hinzunehmen und vor allem Entwicklungen wie KI kritisch zu sehen und die ethischen Aspekte zu hinterfragen. Durch den flachen Plot bleibt das aber irgendwie so vage und es passiert nichte Neues oder Spannendes. Das haben vergleichbare Bücher schon vor Jahren besser geschafft.