Regt zum Nachdenken an

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Die dystopische Novelle "1000 und ich" von Yorick Goldewijk aus dem Dragonfly Verlag hat mich während des Lesens leicht zum Verzweifeln gebracht.

Dieses Buch ist ein Buch bei denen man erst komplett durch blickt, wenn man es beendet hat. Genau aus diesem Grund, habe ich mir während des Lesens etwas schwer getan da ich öfters das Gefühl hatte, dass ich etwas nicht mitbekommen habe.

Wir lesende werden direkt in die Geschichte hinein geworfen und lernen schrittweise mit unserem Protagonisten bzw Protagonistin, da war ich mir zu Beginn nicht ganz sicher, immer mehr über diese Welt. Das dystopische Setting ist direkt von Anfang an ersichtlich und hier und da musste ich schon etwas schlucken bei der Einstellung, die dort geherrscht hat.

Ich konnte während des Lesens als nicht sagen, in welche Richtung sich das ganze entwickelt und ob mir das Ganze überhaupt gefällt. Und erst am Schluss bei diesem aha Moment und der Realisation konnte ich die ganze Geschichte greifen.

Es ist auf jeden Fall eine Novelle bei der man etwas Durchhaltevermögen braucht und quasi trust the process mäßig liest.