Keine innovativen Tipps, aber neue Motivation, gute Gewohnheiten einfach zu etablieren.
"Genau das ist das Ziel, das unter dem Namen Longevity zu einem riesigen Trend geworden ist: nicht einfach nur, möglichst alt zu werden, sondern die Jahre möglichst lange bei guter körperlicher und geistiger Gesundheit zu verbringen."
Kapitel "Du kannst direkt anfangen, es dauert nur ein paar Minuten!"
Wer sich ein wenig mit Longevity befasst, wird sich bald über teils recht skurril anmutende Tipps wundern - und sich denken, für mich kommt das wohl nicht in Frage. Aber gibt es ein paar einfache Punkte, kleine Stellschrauben, an denen man drehen kann, um ohne immense Willenskraft und große Einschnitte gesund älter zu werden?
Laut dem Autor Dr. med. Christian Heinrich: Ja! 15 kleine Entscheidungen, die einen großen Unterschied machen können. Das hat mich natürlich neugierig gemacht, und so habe ich zu diesem Buch gegriffen.
Bei den 15 Entscheidungen ist jetzt auf den ersten Blick nichts Neues dabei. Das hat man so oder ähnlich wohl schon in jedem Boulevardblatt gelesen. Der Autor untermauert seine Inhalte mit Studien. Gerade die waren mir manchmal zu schwammig. Formulierungen wie: "... helfen womöglich ..." fand ich nicht vertrauenserweckend. Wenn das Ergebnis so schwammig ist, brauche ich die Ergebnisse der Studie nicht.
Wirklich interessant fand ich die Wirkung von Intervallfasten. Ich habe mich damit bis jetzt kaum beschäftigt und die erwähnten Fakten waren sehr aufschlussreich.
Lachen muss ich noch immer über die Tomatenpflanze am Fensterbrett. Tja, so eine Pflanze braucht 10 bis 15 Liter Erde, und dann muss man eine kleinwachsende kaufen, denn wer - außer im Altbau - hat 2 Meter hohe Fenster. Also ein aufmerksamkeitsheischender Tipp, der so nicht leicht umgesetzt werden kann. Stell dir lieber ein Kräutertöpfen hin, das findet wirklich Platz und wird wachsen - klingt halt nicht so spektakulär.
Natürlich ist es wunderschön, einer Pflanze wie zum Beispiel einer Tomate beim Wachsen zusehen und dann auch ernten zu können. Aber Platz und Aufwand gehört dann doch richtig eingeschätzt.
Kleiner Sidekick: Wenn du Platz für eine Tomatenpflanze hast, ziehe sie einfach aus einer Biotomate deiner Wahl (Sicherheitshalber zwei unterschiedliche Sorten). Im Februar, März, eine dünne Scheibe aus der Mitte der Frucht, samt Fruchtfleisch etc. in ein Töpfchen mit Erde, gießen, warten. Es ist wunderschön zuzusehen, wie sie wächst und lustig, die unzähligen Tomatenpflanzen im Umfeld an den Mann zu bringen, weil es so viele werden ;) Da hast du dann soziale Interaktion obendrauf.
Gehen wir weiter zu "Ruf in deiner Arztpraxis an". Ja, Stiftung Warentest ist aus Deutschland. Aber nicht nur Deutsche sprechen deutsch, auch Österreicher und Schweizer haben eine Abwandlung davon ;) Deshalb würde es mich freuen, wenn ein kurzer einleitender Satz wie "Diese Leistungen werden in Deutschland bezahlt" steht, und vielleicht noch ein Hinweis, wo man einen Überblick über die gesetzlichen Leistungen in Österreich und der Schweiz erhält.
Die Idee, kleine Bewegungseinheiten mit Alltäglichem zu verbinden, finde ich grundsätzlich gut. Der Gedanke, bei einer Werbepause meiner Lieblingsserie von der Couch zu springen um schnell zu planken, stresst mich, ohne es überhaupt ausgeführt zu haben. Wenn ich auf vor dem TV niedersinke, habe ich einen langen und arbeitsreichen Tag hinter mir, da möchte ich nicht hochschrecken um rasch ein paar Übungen zu machen.
Zusätzlich zu den 15 Entscheidungen gibt es noch 3, über die man morgen nachdenken könnte. Dabei der Klassiker, höre auf zu rauchen. Gerade zu den Nikotinprodukte, die neu auf dem Markt sind, wie E-Zigaretten, Vapes, ... gibt es noch keinerlei Langzeitstudien bezüglich Schädlichkeit und Auswirkungen. Immer häufiger liest man, dass diese noch süchtiger machen als klassische Zigaretten. Und doch werden sie hier als Hilfe bei der Rauchentwöhnung angepriesen.
Grundsätzlich sind die 15 Entscheidungen rasch zu treffen und unkompliziert anzuwenden. Die Erklärung, warum diese so hilfreich sind, waren mir persönlich manchmal zu ausführlich und haben sich innerhalb eines Kapitels wiederholt.
Momentan geht es mir bei vielen Ratgebern gleich: Inhaltlich sehe ich einige Mankos, ABER ... tatsächlich sitze ich nach der Lektüre mit Karottensticks und einem kleinen Schälchen Nüsse vor dem Laptop, eine Schrittzähler-App ist installiert und ich habe gestern vor dem Einschlafen nach Langem wieder mal zu meiner Meditationsapp gegriffen. Also die Eindringlichkeit wirkt - fast ein wenig zu gut, denn derzeit fühle ich mich eher gehetzt, woran ich noch so alles denken muss.
Fazit: Keine innovativen Tipps, aber neue Motivation, gute Gewohnheiten einfach zu etablieren.
Kapitel "Du kannst direkt anfangen, es dauert nur ein paar Minuten!"
Wer sich ein wenig mit Longevity befasst, wird sich bald über teils recht skurril anmutende Tipps wundern - und sich denken, für mich kommt das wohl nicht in Frage. Aber gibt es ein paar einfache Punkte, kleine Stellschrauben, an denen man drehen kann, um ohne immense Willenskraft und große Einschnitte gesund älter zu werden?
Laut dem Autor Dr. med. Christian Heinrich: Ja! 15 kleine Entscheidungen, die einen großen Unterschied machen können. Das hat mich natürlich neugierig gemacht, und so habe ich zu diesem Buch gegriffen.
Bei den 15 Entscheidungen ist jetzt auf den ersten Blick nichts Neues dabei. Das hat man so oder ähnlich wohl schon in jedem Boulevardblatt gelesen. Der Autor untermauert seine Inhalte mit Studien. Gerade die waren mir manchmal zu schwammig. Formulierungen wie: "... helfen womöglich ..." fand ich nicht vertrauenserweckend. Wenn das Ergebnis so schwammig ist, brauche ich die Ergebnisse der Studie nicht.
Wirklich interessant fand ich die Wirkung von Intervallfasten. Ich habe mich damit bis jetzt kaum beschäftigt und die erwähnten Fakten waren sehr aufschlussreich.
Lachen muss ich noch immer über die Tomatenpflanze am Fensterbrett. Tja, so eine Pflanze braucht 10 bis 15 Liter Erde, und dann muss man eine kleinwachsende kaufen, denn wer - außer im Altbau - hat 2 Meter hohe Fenster. Also ein aufmerksamkeitsheischender Tipp, der so nicht leicht umgesetzt werden kann. Stell dir lieber ein Kräutertöpfen hin, das findet wirklich Platz und wird wachsen - klingt halt nicht so spektakulär.
Natürlich ist es wunderschön, einer Pflanze wie zum Beispiel einer Tomate beim Wachsen zusehen und dann auch ernten zu können. Aber Platz und Aufwand gehört dann doch richtig eingeschätzt.
Kleiner Sidekick: Wenn du Platz für eine Tomatenpflanze hast, ziehe sie einfach aus einer Biotomate deiner Wahl (Sicherheitshalber zwei unterschiedliche Sorten). Im Februar, März, eine dünne Scheibe aus der Mitte der Frucht, samt Fruchtfleisch etc. in ein Töpfchen mit Erde, gießen, warten. Es ist wunderschön zuzusehen, wie sie wächst und lustig, die unzähligen Tomatenpflanzen im Umfeld an den Mann zu bringen, weil es so viele werden ;) Da hast du dann soziale Interaktion obendrauf.
Gehen wir weiter zu "Ruf in deiner Arztpraxis an". Ja, Stiftung Warentest ist aus Deutschland. Aber nicht nur Deutsche sprechen deutsch, auch Österreicher und Schweizer haben eine Abwandlung davon ;) Deshalb würde es mich freuen, wenn ein kurzer einleitender Satz wie "Diese Leistungen werden in Deutschland bezahlt" steht, und vielleicht noch ein Hinweis, wo man einen Überblick über die gesetzlichen Leistungen in Österreich und der Schweiz erhält.
Die Idee, kleine Bewegungseinheiten mit Alltäglichem zu verbinden, finde ich grundsätzlich gut. Der Gedanke, bei einer Werbepause meiner Lieblingsserie von der Couch zu springen um schnell zu planken, stresst mich, ohne es überhaupt ausgeführt zu haben. Wenn ich auf vor dem TV niedersinke, habe ich einen langen und arbeitsreichen Tag hinter mir, da möchte ich nicht hochschrecken um rasch ein paar Übungen zu machen.
Zusätzlich zu den 15 Entscheidungen gibt es noch 3, über die man morgen nachdenken könnte. Dabei der Klassiker, höre auf zu rauchen. Gerade zu den Nikotinprodukte, die neu auf dem Markt sind, wie E-Zigaretten, Vapes, ... gibt es noch keinerlei Langzeitstudien bezüglich Schädlichkeit und Auswirkungen. Immer häufiger liest man, dass diese noch süchtiger machen als klassische Zigaretten. Und doch werden sie hier als Hilfe bei der Rauchentwöhnung angepriesen.
Grundsätzlich sind die 15 Entscheidungen rasch zu treffen und unkompliziert anzuwenden. Die Erklärung, warum diese so hilfreich sind, waren mir persönlich manchmal zu ausführlich und haben sich innerhalb eines Kapitels wiederholt.
Momentan geht es mir bei vielen Ratgebern gleich: Inhaltlich sehe ich einige Mankos, ABER ... tatsächlich sitze ich nach der Lektüre mit Karottensticks und einem kleinen Schälchen Nüsse vor dem Laptop, eine Schrittzähler-App ist installiert und ich habe gestern vor dem Einschlafen nach Langem wieder mal zu meiner Meditationsapp gegriffen. Also die Eindringlichkeit wirkt - fast ein wenig zu gut, denn derzeit fühle ich mich eher gehetzt, woran ich noch so alles denken muss.
Fazit: Keine innovativen Tipps, aber neue Motivation, gute Gewohnheiten einfach zu etablieren.