mal was anderes
Ich fand ja schon den Klappentext irgendwie catchy, war mir aber unsicher, wie diese Geschichte funktionieren könnte. Schon die Leseprobe zeigt aber: funktioniert großartig. Ich mag eigentlich keine Liebesgeschichten aus männlicher Sicht, geschrieben von einem Mann. Weil mir der männliche Blick auf Liebe, Intimität, Frauenkörper und alles drum herum nichts gibt. Oder maximal den Ick. Aber diese Erzählung hat was, weil es keine machohafte Erzählung eines Aufrisses ist. Es ist eine Geschichte von Unsicherheit und Nervosität, die ich nahbar und authentisch finde. Neon ist einfach super sympathisch in seiner Unbeholfenheit und dem zerdenken der Situation. Er ist kein Checker und Player, sondern ein junge, der in in ein Mädchen verliebt ist und den die Situation überfordert, obwohl er absolut aufgeregt darauf hinfiebert. Ich liebe es, wie er sich im vorher in absolut unnötigen Beschreibung von Arias Zimmer verliert. Die Geschichte ist leicht, unterhaltsam und sehr angenehm zu lesen. Ich bin so gepannt auf die anderen Rückblick und natürlich auch darauf, ob Noah wieder zurück in die Gegnwart udn zu Aria findet und ob die beiden ihr erstes Mal erleben werden.