Jede*r verdient eine Liebesgeschichte
24 Sekunden, 24 Tage, 24 Wochen und 24 Monate – in diese Zeitabschnitte teilt der Autor sein Buch und die Ereignisse in Neons Leben ein. Den Siebzehnjährigen beschäftigt eine Sache mehr als alles andere. Seine Freundin Aria und er wollten zum ersten Mal Sex haben, miteinander und überhaupt. Da tauchen sehr viele Fragen bei ihm auf, die er mehr oder weniger beantwortet bekommt. Seine Familie spielt dabei eine wichtige Rolle und auch seine Freunde und Freundinnen lernt man dabei besser kennen und welche Meinungen und Erfahrungen sie zum und mit dem Thema Sex haben. Es kommt zu vielen offenen Gesprächen, die Neon teilweise unangenehm sind, jedoch vermitteln sie Großteils eine sehr schöne, moderne und respektvolle Einstellung zu Sex, wobei die Gefühlsebene die ihr zustehende wichtige Bedeutung bekommt. Auch wird angesprochen, welche Ratschläge die Großvatergeneration gegeben hat und Neon muss erklärt werden, was mit „sich die Hörner abstoßen“ gemeint ist. Die Eltern entkräften diesen alten Spruch, indem sie ihn mit der Realität und ihren eigenen Erfahrungen damit oder auch ohne ihn abgleichen.
Doch nicht allein Neos und Arias erstes Mal steht im Fokus dieses Buches. Im Verlauf der Geschichte wird mehr und mehr ausgezoomt. Ist am Beginn der Moment, den Neon in Arias Badezimmer verbringt und sich Gedanken über Sex macht, wichtig, wird Seite um Seite, Kapitel um Kapitel mehr von seiner inneren sowie auch äußeren Welt sichtbar. Dieses Stilmittel hat mir sehr gut gefallen. Es lässt die Leserschaft einerseits den Siebzehnjährigen, seine Beziehung mit Aria, seine Familie und Freunde besser kennenlernen, andererseits zeigt es auch, wie es zu dem einen am Anfang des Buches einzig wichtig zu scheinenden Gedanken gekommen ist und wie das Umfeld eines Menschen ihn und seine Handlungen prägt.
Das Buch ist angenehm zu lesen, die Sprache ist Jugendlichen angepasst, kommt jedoch ohne Jugendsprache aus. Die Offenheit, mit der Neon und sein Umfeld über Sex sprechen ist für das Buch wichtig, ich bezweifle aber, dass das in der Realität oft vorkommt, und ich stelle mir die Frage, wie sehr Jugendliche mit der Geschichte etwas anfangen können. Mir haben auf jeden Fall die wertschätzenden, respektvollen und achtsamen Ratschläge, die Neon bekommt, gefallen und denke, dass es lesenswert ist.
Doch nicht allein Neos und Arias erstes Mal steht im Fokus dieses Buches. Im Verlauf der Geschichte wird mehr und mehr ausgezoomt. Ist am Beginn der Moment, den Neon in Arias Badezimmer verbringt und sich Gedanken über Sex macht, wichtig, wird Seite um Seite, Kapitel um Kapitel mehr von seiner inneren sowie auch äußeren Welt sichtbar. Dieses Stilmittel hat mir sehr gut gefallen. Es lässt die Leserschaft einerseits den Siebzehnjährigen, seine Beziehung mit Aria, seine Familie und Freunde besser kennenlernen, andererseits zeigt es auch, wie es zu dem einen am Anfang des Buches einzig wichtig zu scheinenden Gedanken gekommen ist und wie das Umfeld eines Menschen ihn und seine Handlungen prägt.
Das Buch ist angenehm zu lesen, die Sprache ist Jugendlichen angepasst, kommt jedoch ohne Jugendsprache aus. Die Offenheit, mit der Neon und sein Umfeld über Sex sprechen ist für das Buch wichtig, ich bezweifle aber, dass das in der Realität oft vorkommt, und ich stelle mir die Frage, wie sehr Jugendliche mit der Geschichte etwas anfangen können. Mir haben auf jeden Fall die wertschätzenden, respektvollen und achtsamen Ratschläge, die Neon bekommt, gefallen und denke, dass es lesenswert ist.