PS: Auch schwarze Jungs haben Liebesgeschichten verdient.

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karla kolumna Avatar

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Raynolds sagt am Ende seiner Liebesgeschichte: PS: Auch schwarze Jungs haben Liebesgeschichten verdient. Weshalb ich diesen Satz in Anbetracht des Geschriebenen sehr passend für die Zusammenfassung meiner Rezension finde.

Das Buchcover von "24 Sekunden ab jetzt" zeigt die Rückfront von zwei jungen Menschen, die innig miteinander umgehen und zusammen laufen. Vor ihnen ein Hund, der sie erwartungsvoll anblickt und zum "gemeinsamen" Hund wird. Bei den beiden Personen handelt es sich um Neon und Aria, die seit knapp zwei Jahren ein Paar sind. Gemeinsam erleben sie eine aufregende Zeit: Erwachsenwerden, Freundschaft, Schulabschluss, Sexualität... Kurz bevor es passieren soll, blickt Neon in verschiedenen Sequenzen auf seine letzten Monate - speziell mit Aria - zurück. Was ist bis dahin alles passiert? Schicksalsschläge mischen sich mit aufregenden Momenten des ersten Kennenlernens und intimen Austauschs. Es wird deutlich: Aria und Neon gehen sehr innig und respektvoll miteinander um, sind sich gegenseitig eine Stütze. Der Roman von Reynolds ist unterhaltsam und doch ganz anders als ich es erwartet hatte. Mich holt die Geschichte nicht ganz ab beziehungsweise berührt sie mich nicht so tief.