das sieht keiner kommen..
"Finster" von Ivar Leon Menger
Katzenbrunn – ein kleines, beschauliches Dorf mit gerade einmal 18 Häusern. Da scheint die Welt doch noch in Ordnung zu sein. Doch mitten unter den Dorfbewohnern schleicht ein Serientäter umher und entführt unschuldige Jungen.
Und wer glaubt, die Kranken und psychisch Auffälligen seien sicher in der Klinik weggesperrt, der irrt sich gewaltig. Die wahren Monster wohnen direkt nebenan.
Ich würde "Finster" nicht unbedingt als klassischen Thriller bezeichnen. Es war zwar sehr spannend und einnehmend, wirkte aber stellenweise fast ruhig, beinahe seicht. Doch die Geschichte geht viel tiefer, als man auf den ersten Seiten vermuten würde.
Die Abgründe, die sich nach und nach auftun, lassen das zuvor Gelesene in einem völlig neuen Licht erscheinen. Als schließlich der Täter präsentiert wurde, hat mich der Plot fassungslos zurückgelassen. Alles, was ich bis dahin gelesen hatte, sah ich plötzlich mit ganz anderen Augen. Dafür kann ich nur meinen Respekt aussprechen, Herr Menger – das war großes Kino.
Hans war für mich ein liebevoller, rüstiger Rentner, den ich gerne auf seiner „Jagd“ begleitet habe. Zusammen mit der Wirtin Geli sorgte er immer wieder für den ein oder anderen Schmunzler und einige "ohh 🥹. Bei aller Tragik rund um die vermissten Jungen war ihr zögerliches Annähern eine schöne, fast zarte Nebenhandlung, die dem Ganzen ein wenig Wärme verliehen hat.
Sehr gefallen haben mir auch die häufigen Wechsel der Sichtweisen. So kam man gar nicht darum herum, mitzurätseln, wer denn der Täter ist. Zwar gibt es nur einen Schuldigen, doch was so manch ein Bewohner zu verbergen hat, hat mich beinahe genauso schockiert. Da soll noch einmal jemand sagen, man kenne seine Nachbarn.
Herr Menger hat eine angenehme und leichte Schreibweise, die einem schon von dem ersten Satz in die Story hinein katapultieren und man gar nicht mehr aufhören möchte mit lesen. Finster ist zwar ein unblutiger Thriller, aber überzeugte mich mit einer unerwarteten Tiefe und einem Plot der es in sich hat.
Katzenbrunn – ein kleines, beschauliches Dorf mit gerade einmal 18 Häusern. Da scheint die Welt doch noch in Ordnung zu sein. Doch mitten unter den Dorfbewohnern schleicht ein Serientäter umher und entführt unschuldige Jungen.
Und wer glaubt, die Kranken und psychisch Auffälligen seien sicher in der Klinik weggesperrt, der irrt sich gewaltig. Die wahren Monster wohnen direkt nebenan.
Ich würde "Finster" nicht unbedingt als klassischen Thriller bezeichnen. Es war zwar sehr spannend und einnehmend, wirkte aber stellenweise fast ruhig, beinahe seicht. Doch die Geschichte geht viel tiefer, als man auf den ersten Seiten vermuten würde.
Die Abgründe, die sich nach und nach auftun, lassen das zuvor Gelesene in einem völlig neuen Licht erscheinen. Als schließlich der Täter präsentiert wurde, hat mich der Plot fassungslos zurückgelassen. Alles, was ich bis dahin gelesen hatte, sah ich plötzlich mit ganz anderen Augen. Dafür kann ich nur meinen Respekt aussprechen, Herr Menger – das war großes Kino.
Hans war für mich ein liebevoller, rüstiger Rentner, den ich gerne auf seiner „Jagd“ begleitet habe. Zusammen mit der Wirtin Geli sorgte er immer wieder für den ein oder anderen Schmunzler und einige "ohh 🥹. Bei aller Tragik rund um die vermissten Jungen war ihr zögerliches Annähern eine schöne, fast zarte Nebenhandlung, die dem Ganzen ein wenig Wärme verliehen hat.
Sehr gefallen haben mir auch die häufigen Wechsel der Sichtweisen. So kam man gar nicht darum herum, mitzurätseln, wer denn der Täter ist. Zwar gibt es nur einen Schuldigen, doch was so manch ein Bewohner zu verbergen hat, hat mich beinahe genauso schockiert. Da soll noch einmal jemand sagen, man kenne seine Nachbarn.
Herr Menger hat eine angenehme und leichte Schreibweise, die einem schon von dem ersten Satz in die Story hinein katapultieren und man gar nicht mehr aufhören möchte mit lesen. Finster ist zwar ein unblutiger Thriller, aber überzeugte mich mit einer unerwarteten Tiefe und einem Plot der es in sich hat.