Ein vielversprechender Auftakt
Schon die ersten Seiten von 39 Grad Mord haben mich sofort neugierig gemacht. Der Prolog baut eine dichte, fast flirrende Atmosphäre auf und erzeugt eine leise Spannung, bei der man sofort merkt, dass sich etwas zusammenbraut. Und dann begegnet man Hannah, was dem Ganzen eine ganz eigene Note gibt. Ihre Selbstironie und ihr trockener Humor machen sie direkt sympathisch.
Besonders gelungen fand ich die Szene mit dem Journalisten. Dieses Gefühl, auf bestimmte Klischees reduziert zu werden, wird pointiert und gleichzeitig unterhaltsam dargestellt. Hannahs Reaktion wirkt authentisch und zeigt schon früh, dass sie eine Figur mit Ecken und Haltung ist.
Die vermeintliche Verbannung nach Sizilien klingt zunächst nach einem Traum, doch die Hitze, das gleißende Licht und die träge Luft bekommen schnell etwas Beklemmendes. Die 39 Grad sind nicht nur eine Zahl, man spürt sie beim Lesen förmlich. Zwischen mediterraner Kulisse und aufziehender Spannung entsteht ein reizvoller Kontrast, der neugierig auf das Kommende macht.
Der Stil liest sich flüssig und modern, mit einem feinen Gespür für Humor, ohne die Spannung zu verlieren. Nach diesen ersten Seiten bleibt vor allem eines zurück: das Bedürfnis weiterzulesen und herauszufinden, wie sich diese Mischung aus Hitze, Witz und möglichem Verbrechen weiterentwickelt.
Besonders gelungen fand ich die Szene mit dem Journalisten. Dieses Gefühl, auf bestimmte Klischees reduziert zu werden, wird pointiert und gleichzeitig unterhaltsam dargestellt. Hannahs Reaktion wirkt authentisch und zeigt schon früh, dass sie eine Figur mit Ecken und Haltung ist.
Die vermeintliche Verbannung nach Sizilien klingt zunächst nach einem Traum, doch die Hitze, das gleißende Licht und die träge Luft bekommen schnell etwas Beklemmendes. Die 39 Grad sind nicht nur eine Zahl, man spürt sie beim Lesen förmlich. Zwischen mediterraner Kulisse und aufziehender Spannung entsteht ein reizvoller Kontrast, der neugierig auf das Kommende macht.
Der Stil liest sich flüssig und modern, mit einem feinen Gespür für Humor, ohne die Spannung zu verlieren. Nach diesen ersten Seiten bleibt vor allem eines zurück: das Bedürfnis weiterzulesen und herauszufinden, wie sich diese Mischung aus Hitze, Witz und möglichem Verbrechen weiterentwickelt.