absolut köstlicher Schreibstil
Titel und Cover: Sowohl der Titel „Neundundreißig Grad Mord“ als auch das wunderschöne Cover mit einer sizilianischen Landschaft im Sonnenuntergang versprechen eine spannende Urlaubslektüre.
Inhalt: Die dänische Schriftstellerin Hannah wird von ihrem Lektor in einer chicen Villa auf Sizilien einquartiert um endlich den versprochenen Krimi zu schreiben. Doch der Plan geht nicht auf. Anstatt sich auf das Schreiben zu konzentrieren, stolpert Hannah bereits an ihrem zweiten Tag über die Leiche einer Frau, die sie tags zuvor kennenlernte.
Meine Meinung: Es wird durchgängig aus der Sicht von Hannah erzählt. Der Schreibstil ist angenehm. Hannahs ironische, fast schon sarkastische Denkweise über ihre Mitmenschen ist herrlich erfrischend und verleiht dem Buch etwas Einzigartiges. Ständig betitelt sie die Personen in ihrem Umfeld mit neuen, leicht abfälligen Wortschöpfungen. Da gibt es beispielsweise die „Fingernagelfrau“ oder die „Kinderpolizistin“. Während der gesamten Lektüre musste ich eigentlich ständig schmunzeln.
Vor allem zu Anfang des Buches wird das Setting auf Sizilien besonders herausgearbeitet und es wird eine super Atmosphäre geschaffen. Auch Island und Kopenhagen spielen eine Rolle. Ich war an beiden Orten schon und fühlte mich direkt dorthin zurück katapultiert. Die Orte werden nicht einfach nur genannt, sondern anschaulich beschrieben ohne dass es zu viel Raum einnimmt.
Die Story an sich ist grundsolide. Gegen Ende gibt es immer mal wieder ein paar rasante Szenen, die mich richtig gefesselt haben. Ich liebe es bei einem Krimi mitzurätseln. In diesem sind mir dafür zu wenige Fragen, die man als Leser beantwortet haben möchte und die einen zum Weiterlesen animieren. Insgesamt fehlt es mir vor allem im Mittelteil etwas an Spannung. Das hat die witzige Schreibweise dann aber immer wettgemacht.
Mein Fazit: Ein unterhaltsamer, witziger Krimi ohne all zuviel kriminellen Tiefgang
Inhalt: Die dänische Schriftstellerin Hannah wird von ihrem Lektor in einer chicen Villa auf Sizilien einquartiert um endlich den versprochenen Krimi zu schreiben. Doch der Plan geht nicht auf. Anstatt sich auf das Schreiben zu konzentrieren, stolpert Hannah bereits an ihrem zweiten Tag über die Leiche einer Frau, die sie tags zuvor kennenlernte.
Meine Meinung: Es wird durchgängig aus der Sicht von Hannah erzählt. Der Schreibstil ist angenehm. Hannahs ironische, fast schon sarkastische Denkweise über ihre Mitmenschen ist herrlich erfrischend und verleiht dem Buch etwas Einzigartiges. Ständig betitelt sie die Personen in ihrem Umfeld mit neuen, leicht abfälligen Wortschöpfungen. Da gibt es beispielsweise die „Fingernagelfrau“ oder die „Kinderpolizistin“. Während der gesamten Lektüre musste ich eigentlich ständig schmunzeln.
Vor allem zu Anfang des Buches wird das Setting auf Sizilien besonders herausgearbeitet und es wird eine super Atmosphäre geschaffen. Auch Island und Kopenhagen spielen eine Rolle. Ich war an beiden Orten schon und fühlte mich direkt dorthin zurück katapultiert. Die Orte werden nicht einfach nur genannt, sondern anschaulich beschrieben ohne dass es zu viel Raum einnimmt.
Die Story an sich ist grundsolide. Gegen Ende gibt es immer mal wieder ein paar rasante Szenen, die mich richtig gefesselt haben. Ich liebe es bei einem Krimi mitzurätseln. In diesem sind mir dafür zu wenige Fragen, die man als Leser beantwortet haben möchte und die einen zum Weiterlesen animieren. Insgesamt fehlt es mir vor allem im Mittelteil etwas an Spannung. Das hat die witzige Schreibweise dann aber immer wettgemacht.
Mein Fazit: Ein unterhaltsamer, witziger Krimi ohne all zuviel kriminellen Tiefgang