Ärgerlich

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sabsisonne Avatar

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Hannah soll einen zweiten Krimi schreiben und wird dafür von ihrem Lektor in ein Ferienhaus auf Sizilien geschickt. Hier lernt sie ein schwedisches Ehepaar kennen, übernachtet in deren Villa, wo am Morgen die Leiche der Frau gefunden wird. Hannah wird zur Hauptverdächtigen und versucht durch eigene Ermittlungen, ihre Unschuld zu beweisen.

Was sich laut Klappentext nach einem unterhaltsamen Krimi anhört, wird zu einem langatmigen, spannungsarmen, konstruierten Fall mit einer unsympathischen Protagonistin.
Hannah trinkt zuviel, stößt alle Menschen vor den Kopf, macht unsinnige Dinge, mischt sich unnötig ein und tut sich auch noch leid. Bei allem Narzissmus hat sie ständig Angst, dass ihre Geliebte, die ihr mit Mann und Kindern hinterhergereist ist, mit ihr Schluss macht. Was Margrét an Hannah findet, bleibt für mich ein Rätsel.

Dieser Krimi ist leicht zu lesen, hat kurze Kapitel und keine schwer zu durchschauenden Verwicklungen. Hier werden Sonne, Wein, Meer, Mafia, gutes italienisches Essen und eine egozentrische Schriftstellerin zu einem Krimi verwurstet, der mich zeitweise geärgert zum Ende immer mehr gelangweilt hat.