Mochte ich nicht
Ich bin richtig von enttäuscht von dem Buch. Ich habe mir einen leichten, unterhaltsamen und vielleicht ein bisschen humorvollen Krimi mit südländischem Urlaubsflair erwartet.
Das dabei der Plot nicht super ausgefeilt ist, finde ich dabei noch nicht einmal besonders schlimm. Wenn das Drumherum stimmig ist, kann man da für mich vieles wettmachen.
Aber hier wirkt alles wie eine Aneinanderreihung von Klischees. Unfähige sizilianische Polizei, Macho-Gehabe, die Mafia, eine - natürlich - lesbische Krimi-Autorin, die viel lieber wichtige feministische Themen schreiben würde und stattdessen in einen Mord stolpert und diesen löst. Alles zusammen wirkt ziemlich undurchdacht, als würde man eine Liste an Punkten abhaken, die unbedingt untergebracht werden müssten. Noch dazu ist Hauptfigur Hannah für mich fürchterlich unsympathisch. Sie ist so selbstgerecht und beratungsresistent, dass schon alleine das reichen würde, das Buch abzubrechen. Sie nörgelt, motzt und meckert ständig. Und das auf eine sehr ätzende Art, an der ich nichts charmantes oder selbstironisches finden kann. Sie badet im Selbstmitleid und neidet anderen Menschen ihr Leben. Als Krone dazu säuft, pardon ich muss es so sagen, sie die ganze Zeit und begründet dies vor sich selbst mit fadenscheinigen Gründen. Das liest sich alle so nervig, warum legt man seine Romanfigur so derart negativ an?
Vom Lokalkolorit bleibt außer Sonne, Mafia und diverse Cocktails leider nicht viel übrig. Kein Buch, dass ich einem Krimi-Fan oder als Sommerlektüre empfehlen würde.
Das dabei der Plot nicht super ausgefeilt ist, finde ich dabei noch nicht einmal besonders schlimm. Wenn das Drumherum stimmig ist, kann man da für mich vieles wettmachen.
Aber hier wirkt alles wie eine Aneinanderreihung von Klischees. Unfähige sizilianische Polizei, Macho-Gehabe, die Mafia, eine - natürlich - lesbische Krimi-Autorin, die viel lieber wichtige feministische Themen schreiben würde und stattdessen in einen Mord stolpert und diesen löst. Alles zusammen wirkt ziemlich undurchdacht, als würde man eine Liste an Punkten abhaken, die unbedingt untergebracht werden müssten. Noch dazu ist Hauptfigur Hannah für mich fürchterlich unsympathisch. Sie ist so selbstgerecht und beratungsresistent, dass schon alleine das reichen würde, das Buch abzubrechen. Sie nörgelt, motzt und meckert ständig. Und das auf eine sehr ätzende Art, an der ich nichts charmantes oder selbstironisches finden kann. Sie badet im Selbstmitleid und neidet anderen Menschen ihr Leben. Als Krone dazu säuft, pardon ich muss es so sagen, sie die ganze Zeit und begründet dies vor sich selbst mit fadenscheinigen Gründen. Das liest sich alle so nervig, warum legt man seine Romanfigur so derart negativ an?
Vom Lokalkolorit bleibt außer Sonne, Mafia und diverse Cocktails leider nicht viel übrig. Kein Buch, dass ich einem Krimi-Fan oder als Sommerlektüre empfehlen würde.