Mord im sonnigen Süden – ohne nennenswertes Lokalkolorit
Hannah ist eine dänische Autorin und hat einen sehr erfolgreichen „Frauenkrimi“ geschrieben. Sie sieht dies nicht als ernsthafte Literatur an, aber leider hat sie dem Verlag schon einen Folgeteil zugesagt. Um Ihre Schreibblockade zu lösen, schickt ihr Agent sie in ein Haus auf Sizilien. Sehr schnell lernt sie in einem Restaurant ein Ehepaar aus Schweden kennen, welche sie noch am gleichen Abend zu sich nach Hause einladen.
Das Buch hat mir gut gefallen, die Zusammenhänge interessant obwohl es die letzten 100 Seiten klar war, wie der Verlauf sein wird. Das Finale fand ich etwas zu dramatisch -es wurde noch mal richtig , der Schreibstil ist flüssig und es liest sich sehr gut und auch sehr schnell. Auch sind die einzelnen Kapitel spannend aufgebaut und die Charaktere haben alle ihre Eigenheiten. Die Hauptperson Hannah verhält in einigen Situationen sehr naiv – darüber konnte ich ab gut hinweglesen. Bei vielen Sachverhalten ist eine gewisse Ironie zu spüren – auch im Verhältnis der Dänen zu den Schweden. Manche Erzählstränge der Hauptfiguren sind noch nicht beendet und für mich liest sich das nach einer geplanten Fortsetzung.
Mein Kritikpunkt wäre, dass der italienische Flair bzw das sizilianische Lebensgefühl, welches ich erwartet habe, es in dem Buch nicht gibt. Und alleinig sich auf mögliche mafiöse Verbindungen zu berufen mach meiner Meinung nach noch keinen Sizilienkrimi aus. Die Geschichte könnte auch ein Frankreich, Spanien oder Portugal spielen. Ein weiterer Punkt ist, dass Hannah dem Alkohol zugetan ist und dies sehr oft thematisiert wird – sie wünscht sich ein Glas Wein auf der Terrasse oder im Weinkeller möchte sie unbedingt etwas trinken. Ich kann mir vorstellen, dass manche Leser/innen davon thematisch getriggert werden könnten.
Insgesamt eine schöne, kurzweilige Lektüre mit skandinavischen Protagonisten im sonnigen Süden.
Das Buch hat mir gut gefallen, die Zusammenhänge interessant obwohl es die letzten 100 Seiten klar war, wie der Verlauf sein wird. Das Finale fand ich etwas zu dramatisch -es wurde noch mal richtig , der Schreibstil ist flüssig und es liest sich sehr gut und auch sehr schnell. Auch sind die einzelnen Kapitel spannend aufgebaut und die Charaktere haben alle ihre Eigenheiten. Die Hauptperson Hannah verhält in einigen Situationen sehr naiv – darüber konnte ich ab gut hinweglesen. Bei vielen Sachverhalten ist eine gewisse Ironie zu spüren – auch im Verhältnis der Dänen zu den Schweden. Manche Erzählstränge der Hauptfiguren sind noch nicht beendet und für mich liest sich das nach einer geplanten Fortsetzung.
Mein Kritikpunkt wäre, dass der italienische Flair bzw das sizilianische Lebensgefühl, welches ich erwartet habe, es in dem Buch nicht gibt. Und alleinig sich auf mögliche mafiöse Verbindungen zu berufen mach meiner Meinung nach noch keinen Sizilienkrimi aus. Die Geschichte könnte auch ein Frankreich, Spanien oder Portugal spielen. Ein weiterer Punkt ist, dass Hannah dem Alkohol zugetan ist und dies sehr oft thematisiert wird – sie wünscht sich ein Glas Wein auf der Terrasse oder im Weinkeller möchte sie unbedingt etwas trinken. Ich kann mir vorstellen, dass manche Leser/innen davon thematisch getriggert werden könnten.
Insgesamt eine schöne, kurzweilige Lektüre mit skandinavischen Protagonisten im sonnigen Süden.