Nervensäge ermittelt bei glühender Hitze
Eigentlich will die dänische Schriftstellerin Hannah in Sizilien nur ihren zweiten Roman schreiben. Bis auf einen Kriminalroman waren ihre vorhergehenden acht Werke eher durchschnittlich und deshalb wurde sie von ihrem Lektor dazu gedrängt, eine Fortsetzung zu „Die Insel des Todes“ zu verfassen.
Das Problem ist nur, dass ihr nichts einfällt. Darüber hinaus ist der Vorschuss für das neue Werk schon aufgebraucht und deshalb gerät Hanna ziemlich unter Druck. Bastian, ihr Lektor, meint, dass Ruhe und eine Luftveränderung die Schreibblockade lösen würden. Da kommt es ganz gelegen, dass sein Kumpel ein großes, zurzeit leerstehende Haus am Meer besitzt. Hier in Sant´ Emilia soll sie sich nur auf das Schreiben konzentrieren.
Kaum in Sizilien angekommen, lernt sie ein schwedisches Ehepaar kennen. Nach einer Nacht in deren luxuriöser Villa findet Hannah die Leiche der Hausherrin in einer riesigen Blutlache auf dem Küchenboden. Plötzlich ist sie selbst Teil einer Mordermittlung und wird sogar kurz als Täterin verdächtigt. Ab jetzt wird aus der Geschichte ein spannender Kriminalroman. Die drückende Hitze Siziliens bestimmt die Atmosphäre und die Ereignisse. Beim Lesen spürt man an manchen Stellen direkt das Flimmern der drückend heißen Luft.
Jenny Lund Madsen ist mir „39 Grad Mord“ ein spannender, flüssig und angenehm lesbarer Roman gelungen, dessen ironische Untertöne mir sehr gut gefallen haben. Der lockere unkomplizierte Schreibstil steigert das Lesevergnügen.
Die Charaktere werden durch die detaillierten und empathischen Beschreibungen zum Leben erweckt. Besonders die Protagonistin erscheint durch alle ihre Ecken und Kanten sehr menschlich. Auch die Schauplätze werden anschaulich erklärt. Das ermöglicht den Leser tief in das Geschehen einzutauchen. Mafiosi, Familiengeheimnisse rätselhafte Figuren bauen eine Spannung auf.
Fazit: Ein unterhaltsamer Kriminalroman in dem das süditalienische Lebensgefühl mit einer Prise nordischen Kühle sehr gut spürbar wird. Dass die Auflösung etwas dürftig und abwegig auf mich wirkt ist ein kleiner Wermutstropfen.
Trotzdem hat das Gelesene meine Lust auf den ersten Roman der Reihe geweckt.
Das Problem ist nur, dass ihr nichts einfällt. Darüber hinaus ist der Vorschuss für das neue Werk schon aufgebraucht und deshalb gerät Hanna ziemlich unter Druck. Bastian, ihr Lektor, meint, dass Ruhe und eine Luftveränderung die Schreibblockade lösen würden. Da kommt es ganz gelegen, dass sein Kumpel ein großes, zurzeit leerstehende Haus am Meer besitzt. Hier in Sant´ Emilia soll sie sich nur auf das Schreiben konzentrieren.
Kaum in Sizilien angekommen, lernt sie ein schwedisches Ehepaar kennen. Nach einer Nacht in deren luxuriöser Villa findet Hannah die Leiche der Hausherrin in einer riesigen Blutlache auf dem Küchenboden. Plötzlich ist sie selbst Teil einer Mordermittlung und wird sogar kurz als Täterin verdächtigt. Ab jetzt wird aus der Geschichte ein spannender Kriminalroman. Die drückende Hitze Siziliens bestimmt die Atmosphäre und die Ereignisse. Beim Lesen spürt man an manchen Stellen direkt das Flimmern der drückend heißen Luft.
Jenny Lund Madsen ist mir „39 Grad Mord“ ein spannender, flüssig und angenehm lesbarer Roman gelungen, dessen ironische Untertöne mir sehr gut gefallen haben. Der lockere unkomplizierte Schreibstil steigert das Lesevergnügen.
Die Charaktere werden durch die detaillierten und empathischen Beschreibungen zum Leben erweckt. Besonders die Protagonistin erscheint durch alle ihre Ecken und Kanten sehr menschlich. Auch die Schauplätze werden anschaulich erklärt. Das ermöglicht den Leser tief in das Geschehen einzutauchen. Mafiosi, Familiengeheimnisse rätselhafte Figuren bauen eine Spannung auf.
Fazit: Ein unterhaltsamer Kriminalroman in dem das süditalienische Lebensgefühl mit einer Prise nordischen Kühle sehr gut spürbar wird. Dass die Auflösung etwas dürftig und abwegig auf mich wirkt ist ein kleiner Wermutstropfen.
Trotzdem hat das Gelesene meine Lust auf den ersten Roman der Reihe geweckt.