Nett für zwischendurch, aber eher durchschnittlich
„39 Grad Mord“ ist der neue Krimi der dänischen Autorin Jenny Lund Madsen. Im Mittelpunkt steht die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendixen, die von ihrem Lektor nach Sizilien geschickt wird, um endlich ihren zweiten Roman fertig zu schreiben. Stattdessen landet sie mitten in einer Mordermittlung bei 39 Grad im Schatten, Rotwein und Strandatmosphäre.
Die Idee ist des Romans hat mich zunächst angesprochen: eine etwas chaotische, liebeskummergeplagte Autorin als Ermittlerin, viel südländisches Flair und kurze Kapitel, die sich schnell lesen lassen. Die Kulisse auf Sizilien ist wirklich schön beschrieben, man spürt die Atmosphäre. Auch der Humor funktioniert an manchen Stellen ganz gut.
Leider nervt Hannah ziemlich. Ihr ständiger Alkoholkonsum und ihr Gejammer über die Schreibblockade ziehen sich. Die Nebenfiguren bleiben eher blass, und der Plot ist solide, aber nicht besonders originell. Man ahnt früh, in welche Richtung es geht, und die Auflösung am Ende ist eher mittelprächtig.
Insgesamt ein ganz nettes Sommerbuch für den Urlaub oder den Strand. Nicht schlecht, aber nicht herausragend. Für Fans von leichten Krimis mit viel Lokalkolorit reicht es, aber man vergisst es schnell wieder. Ich gebe 3 von 5 Sternen – ganz nett, mehr aber auch nicht.
Die Idee ist des Romans hat mich zunächst angesprochen: eine etwas chaotische, liebeskummergeplagte Autorin als Ermittlerin, viel südländisches Flair und kurze Kapitel, die sich schnell lesen lassen. Die Kulisse auf Sizilien ist wirklich schön beschrieben, man spürt die Atmosphäre. Auch der Humor funktioniert an manchen Stellen ganz gut.
Leider nervt Hannah ziemlich. Ihr ständiger Alkoholkonsum und ihr Gejammer über die Schreibblockade ziehen sich. Die Nebenfiguren bleiben eher blass, und der Plot ist solide, aber nicht besonders originell. Man ahnt früh, in welche Richtung es geht, und die Auflösung am Ende ist eher mittelprächtig.
Insgesamt ein ganz nettes Sommerbuch für den Urlaub oder den Strand. Nicht schlecht, aber nicht herausragend. Für Fans von leichten Krimis mit viel Lokalkolorit reicht es, aber man vergisst es schnell wieder. Ich gebe 3 von 5 Sternen – ganz nett, mehr aber auch nicht.