Skål
Hannah Krause Bendix wurde quasi über Nacht zu einer gefeierten Krimiautorin. Das Geld, das sie mit dem Krimi verdient, ist ihr willkommen. Weniger willkommen sind ihr die Begleiterscheinungen des Erfolges. Und darüber hinaus hat sie aus Geldnot ihrem Lektor einen weiteren Krimi versprochen. Doch der tippt sich nicht so leicht in den Computer, wie der erste. Daher quartiert ihr Lektor die Autorin in einer luxuriösen Villa auf Sizilien ein. Und hier stolpert Hannah leicht angesäuselt in den nächsten Mord.
Was im Verlauf der Lektüre immer klarer und durch zahlreiche Verweise auf die Vergangenheit belegt wird: dies ist der zweite Teil einer Krimireihe mit der dänischen Autorin Hannah Krause-Bendix. Der erste Teil, „30 Tage Dunkelheit“, spielt auf Island. Nun befinden wir uns im zweiten Teil wieder auf einer Insel, Sizilien, ein malerischer, aber kaum beschriebener Hintergrund für die Handlung. Der vorliegende Kriminalroman kann durchaus unabhängig vom ersten Teil gelesen und verstanden werden. Doch mich haben die ständigen Verweise auf eine mir unbekannte Vorgeschichte mit zunehmender Seitenzahl gestört und natürlich auch neugierig gemacht.
Was mich von dem vorliegenden Buch jedoch überzeugt hat, ist, dass hier hinter der Fassade eines locker-leichten Krimis ein ernstes Thema angesprochen wird: Die Vertreibung der Einheimischen aus ihren pittoresken Dörfern und Städtchen durch Geld, Spekulation und Korruption. Die Gentrifizierung einer Insel.
Daher mein Empfehlung für diesen Krimi, mit dem Hinweis, vorher den ersten Band zu lesen.
Was im Verlauf der Lektüre immer klarer und durch zahlreiche Verweise auf die Vergangenheit belegt wird: dies ist der zweite Teil einer Krimireihe mit der dänischen Autorin Hannah Krause-Bendix. Der erste Teil, „30 Tage Dunkelheit“, spielt auf Island. Nun befinden wir uns im zweiten Teil wieder auf einer Insel, Sizilien, ein malerischer, aber kaum beschriebener Hintergrund für die Handlung. Der vorliegende Kriminalroman kann durchaus unabhängig vom ersten Teil gelesen und verstanden werden. Doch mich haben die ständigen Verweise auf eine mir unbekannte Vorgeschichte mit zunehmender Seitenzahl gestört und natürlich auch neugierig gemacht.
Was mich von dem vorliegenden Buch jedoch überzeugt hat, ist, dass hier hinter der Fassade eines locker-leichten Krimis ein ernstes Thema angesprochen wird: Die Vertreibung der Einheimischen aus ihren pittoresken Dörfern und Städtchen durch Geld, Spekulation und Korruption. Die Gentrifizierung einer Insel.
Daher mein Empfehlung für diesen Krimi, mit dem Hinweis, vorher den ersten Band zu lesen.