Tödliche Hitze und scharfer Verstand
Das Cover vermittelt sofort eine trügerische Urlaubsidylle. Die Kombination aus Palmen-Optik und dem verheißungsvollen Titel macht deutlich: Hier geht es nicht um Entspannung, sondern um ein Verbrechen unter sengender Sonne. Ein sehr stimmiges Design für einen Sommer-Krimi.
Die Geschichte besticht durch einen starken Kontrast. Auf der einen Seite steht der düstere, spannungsgeladene Einstieg rund um einen Racheplan. Auf der anderen Seite lernen wir die dänische Autorin Hannah Krause-Bendix kennen. Hannah verachtet das Krimi-Genre, ist aber ausgerechnet damit erfolgreich geworden. Dieser selbstreflexive Ansatz – ein Krimi über eine Krimiautorin in der Krise – ist originell und hebt das Buch von der Masse ab.
Der Schreibstil ist herrlich sarkastisch und direkt. Die Dialoge sind pointiert, besonders wenn Hannah ihre Verachtung für den Literaturbetrieb zeigt. Hannah selbst ist keine typische Sympathieträgerin: Sie ist mürrisch, eigenwillig und oft anstrengend – aber gerade deshalb wirkt sie so authentisch und menschlich. Man nimmt ihr ihre Frustration in jeder Zeile ab.
Das Buch fasziniert durch den Blick hinter die Kulissen des Schreibens. Jenny Lund Madsen nutzt ihren Hintergrund als Drehbuchautorin spürbar für ein hohes Tempo. Auch die Übersetzung aus dem Dänischen bringt den trockenen, nordischen Humor perfekt rüber.
39 Grad Mord ist ein kluger, bissiger Roman, der das Genre gleichzeitig bedient und hinterfragt. Wer keine Lust auf glatte Ermittlerfiguren hat und schwarzen Humor schätzt, wird dieses Buch lieben.
Ideal für Leser*innen, die intelligente Unterhaltung mit Ecken und Kanten suchen. Ein erfrischend anderer Skandinavien-Krimi!
Die Geschichte besticht durch einen starken Kontrast. Auf der einen Seite steht der düstere, spannungsgeladene Einstieg rund um einen Racheplan. Auf der anderen Seite lernen wir die dänische Autorin Hannah Krause-Bendix kennen. Hannah verachtet das Krimi-Genre, ist aber ausgerechnet damit erfolgreich geworden. Dieser selbstreflexive Ansatz – ein Krimi über eine Krimiautorin in der Krise – ist originell und hebt das Buch von der Masse ab.
Der Schreibstil ist herrlich sarkastisch und direkt. Die Dialoge sind pointiert, besonders wenn Hannah ihre Verachtung für den Literaturbetrieb zeigt. Hannah selbst ist keine typische Sympathieträgerin: Sie ist mürrisch, eigenwillig und oft anstrengend – aber gerade deshalb wirkt sie so authentisch und menschlich. Man nimmt ihr ihre Frustration in jeder Zeile ab.
Das Buch fasziniert durch den Blick hinter die Kulissen des Schreibens. Jenny Lund Madsen nutzt ihren Hintergrund als Drehbuchautorin spürbar für ein hohes Tempo. Auch die Übersetzung aus dem Dänischen bringt den trockenen, nordischen Humor perfekt rüber.
39 Grad Mord ist ein kluger, bissiger Roman, der das Genre gleichzeitig bedient und hinterfragt. Wer keine Lust auf glatte Ermittlerfiguren hat und schwarzen Humor schätzt, wird dieses Buch lieben.
Ideal für Leser*innen, die intelligente Unterhaltung mit Ecken und Kanten suchen. Ein erfrischend anderer Skandinavien-Krimi!