ungewöhnlicher Krimi
Die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix wird von ihrem Lektor in eine Luxusvilla ins heiße Sizilien geschickt, um endlich den 2. Band eines Krimis zu schreiben. Obwohl Hannah lieber Liebesromane schreibt, hat sie zugesagt, diesen Krimi endlich abzuliefern. In Sizilien überschlagen sich dann die Ereignisse. Sie wird von einem netten schwedischen Paar nach Hause eingeladen und bleibt auch über Nacht dort. Fahrt nimmt die Geschichte auf, als sie über die Leiche der Gastgeberin stolpert. Sie als auch der Ehemann, der zwischenzeitlich geflüchtet ist, geraten unter Mordverdacht. Und dann mischt auch noch die Mafia mit. Das Buch ist flüssig zu lesen, die Kapitel kurz und knackig. Lange Zeit ist unklar, wer der Täter sein könnte. Die Twists und Wendungen lassen immer wieder neue Verdächtige aufkommen. Das Cover zeigt schon deutlich, dass es in einer heißen Region spielt und ist daher gut getroffen.
Und doch: Für mich fehlte trotz der spannenden Kapitel etwas Wesentliches. Die Protagonisten blieben in meinen Augen seltsam blass. Nicht nur Hannah, auch alle anderen waren ziemlich oberflächlich beschrieben. Auch das Motiv der egozentrischen, motzigen Hannah, ihrem Gastgeber zu helfen, war unglaubhaft. Hannah wird als selbstbezogene Frau geschildert, die nur nach Hause und auf keinen Fall einen zweiten Krimi schreiben will. Und dann will sie einem Mann helfen, den sie kaum kennt? Auch die Naivität, mit der sie die ganze Sache angeht, finde ich schwer verständlich. Zudem kam kein sizilianisches Flair rüber. Der Krimi hätte überall auf der Welt, wo es heiß ist, spielen können. Das Ende hat mich ein wenig versöhnt.
Fazit: Ich bin hin- und hergerissen. Das Buch hat eine interessante Handlung, ist spannend geschrieben, aber konnte mich nicht überzeugen.
Und doch: Für mich fehlte trotz der spannenden Kapitel etwas Wesentliches. Die Protagonisten blieben in meinen Augen seltsam blass. Nicht nur Hannah, auch alle anderen waren ziemlich oberflächlich beschrieben. Auch das Motiv der egozentrischen, motzigen Hannah, ihrem Gastgeber zu helfen, war unglaubhaft. Hannah wird als selbstbezogene Frau geschildert, die nur nach Hause und auf keinen Fall einen zweiten Krimi schreiben will. Und dann will sie einem Mann helfen, den sie kaum kennt? Auch die Naivität, mit der sie die ganze Sache angeht, finde ich schwer verständlich. Zudem kam kein sizilianisches Flair rüber. Der Krimi hätte überall auf der Welt, wo es heiß ist, spielen können. Das Ende hat mich ein wenig versöhnt.
Fazit: Ich bin hin- und hergerissen. Das Buch hat eine interessante Handlung, ist spannend geschrieben, aber konnte mich nicht überzeugen.