War es doch die Mafia?

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97idefix Avatar

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Die Autorin Hannah gerät nach dem Erfolg ihres ersten Krimis in ein tiefes Loch: ihre vorherigen Romane interessieren keinen und sie ist es leid, nur aufgrund ihres Geschlechtes einen Erfolg zu verbuchen. Sie folgt der Empfehlung ihres Lektors und nimmt sich eine Auszeit auf Sizilien, um dort das nächste Buch zu schreiben, denn bei einem Urlaub auf Island entstand ihr erster Krimi. Und kaum ist sie gelandet und lernt ein schwedisches Ehepaar kennen, schon wird am nächsten Morgen die Frau ermordet aufgefunden und sie und der Ehemann geraten unter Verdacht.
In vielen kurzen Kapiteln erzählt die Autorin die Bemühungen von Hannah, in diesem Mordfall zu ermitteln, teils rasant, teils gemächlich fließt die Handlung vorwärts. Auf jeden Fall unterhaltsam, spannend, aber leider auch irgendwie vorhersehbar, so dass zumindest für mich die Enthüllung des Täters keine Überraschung war, auch wenn die Motivlage dann anfangs nur schwer ersichtlich wurde. Und warum der Titel „39 Grad Mord“ hieß, hat sich mit bis zum Ende nicht erschlossen. Insgesamt aber gut lesbar und mit interessanten Charakteren gespickt.