Romantischer Thriller mit Genre-Konflikt

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arsastrologica Avatar

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Ein Thriller im Bereich der Kunst? Darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein. Zwar sind als Ausgangspunkt Knochen gesetzt, die sich in einem modernen Kunstwerk finden. Jedoch verliert sich dieser Erzählstrang schnell in diversen Liebesgeschichten, mit denen sich die Protagonistin mehr oder weniger abenteuerlich herumschlägt.
Die Frage, ob es sich bei den verbauten Leichenteilen um Mords-Objekte handelt oder nicht, gerät zunehmend in den Hintergrund. Offensichtlich kann sich die Autorin nicht zwischen Krimispannung und Romanze entscheiden. Eigentlich schade, denn die Auflösung ganz am Ende des Buches hat es in sich!
Die Figuren haben mir - ehrlich gesagt - nicht besonders gefallen. Sicherlich, Einblicke in das Intrigante der Kunst- und Künstlerszene ist interessant. Doch rechtfertigt dies das Einbetten in einen Thriller, dem es ganz offensichtlich an "thrilling" fehlt?