Cozy mit einigen Längen

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Als cosy Romantasy wurde das Buch angepriesen und ich habe mir ein Buch mit gemütlicher romantischer Atmosphäre vorgestellt. Das Cover und der Farbschnitt passen für mich sehr gut in diese Atmosphäre, es ist hübsch gestaltet und optisch gefällt es mir sehr gut. Von dem historischen Teil des Buches ist mit wenig aufgefallen, vereinzelt werden historische Punkte wie die Kutschen oder die Hexenverbrennungen erwähnt, aber durch das Fantasysetting – Magie ersetzt technischen Fortschritt – dadurch habe ich oft vergessen, dass ich mich im historischen Prag befinde. Thea als Charakter hat mir sehr gut gefallen, trotz ihrem Erinnerungsverlust versucht sie das beste aus allem zu machen und hält Freundschaften und verarztet die Menschen in der Apotheke. Gleichzeitig hat sie eine sture und taffe Seite, auch wenn sie dadurch in kritische Situationen gerät. Manche Wendungen fand ich sehr vorhersehbar, beispielsweise die Lösung um ihren Namen oder auch wie das kurzzeitige Love Triangle aufgelöst wird. Auch gab es im Mittelteil einige Längen, die sich für mich etwas gezogen haben. Generell ist das Buch durchdrungen von Found Family und einer sehr cozy und gemütlichen Atmosphäre, die man gerade in den Freundesgesprächen oder in den Beschreibungen der Apotheke deutlich spüren konnte. Die Liebesgeschichte war für mich erst am Ende greifbar, dann hat sie mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war für mich sehr angenehm zu lesen und oft sehr bildhaft. Insgesamt hat mir das Buch trotz einiger Längen und Vorhersehbarkeit mit seiner Cozy Atmosphäre und der Found Family sehr gut gefallen und ich empfehle das Buch jedem Fantasyleser, der eine cosy und leichte Geschichte für gemütliche Lesestunden sucht.