Ich brauche mehr...

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nadisa0603 Avatar

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Schon die ersten Eindrücke von Penterra ziehen in eine düstere, faszinierende Fantasywelt hinein, in der Macht, Unterdrückung und verborgene Magie eng miteinander verwoben sind. Die Prämisse, dass Drachen nur noch als Legenden existieren, verleiht der Geschichte von Beginn an eine geheimnisvolle Tiefe und weckt die Ahnung, dass alte Wahrheiten bald ans Licht kommen werden.

Tamsyn ist eine Protagonistin, die sofort berührt: still leidend, loyal bis zur Selbstaufgabe – und doch alles andere als schwach. Ihr gefährliches Geheimnis, die unmenschlich schnelle Heilung, sorgt für Spannung und lässt früh erkennen, dass in ihr mehr steckt, als die Welt um sie herum ahnt. Besonders eindrucksvoll ist der Kontrast zwischen der Grausamkeit des Hofes und Tamsyns innerer Stärke, der ihre Rolle als stille Heldin glaubhaft und emotional macht.

Die erzwungene Ehe mit dem gefürchteten Krieger Fell bringt die Handlung in Bewegung und setzt auf ein klassisches, aber wirkungsvolles Trope. Die Dynamik zwischen den beiden ist von Anfang an geladen – geprägt von Misstrauen, unterschwelliger Anziehung und einer Intensität, die sich langsam, aber unaufhaltsam steigert. Dabei fügt sich die romantische Spannung organisch in die Fantasyhandlung ein und wird durch das Erwachen uralter Magie zusätzlich verstärkt.

Insgesamt verspricht der erste Leseeindruck eine packende Romantasy voller Twists, dunkler Geheimnisse und leidenschaftlicher Gefühle. Eine Geschichte, die mit starken Figuren, emotionalem Drama und dem Versprechen von Drachen und Magie begeistert – und definitiv Lust auf mehr macht.