Mehr als nur Drachen: Ein fesselndes Spiel um Identität und Liebe

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josephine5 Avatar

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Ich muss zugeben, dass ich anfangs skeptisch war – „noch ein Drachenroman?“ –, aber die Leseprobe hat mich eines Besseren belehrt. Das Buch sticht durch seine originelle Grundidee aus der Masse der Romantasy-Titel heraus. Besonders die Rolle von Tamsyn als „Prügelmädchen“ ist ein unverbrauchter und spannender Ansatz, der sie sofort sympathisch und greifbar macht.

Das hat mich besonders überzeugt:

Die Charaktere: Tamsyn ist eine loyale und starke Protagonistin, deren Geheimnis (die schnelle Heilung) sofort Fragen aufwirft. Bei Fell bin ich noch zwiegespalten – er wirkt distanziert, hat aber definitiv das Potenzial für einen komplexen „Grumpy“-Charakter, den man erst nach und nach entschlüsseln muss.

Der Schreibstil: Die duale Ich-Perspektive ist mein absoluter Favorit. Es ist unglaublich spannend, in beide Köpfe schauen zu können, während die beiden in diese Zwangsheirat und die gefährliche Maskerade hineingezogen werden.

Die Optik: Während das Cover für manche vielleicht „basic“ wirkt, ist der Farbschnitt ein echtes Highlight. Die düstere Gestaltung mit den roten Akzenten passt perfekt zur geheimnisvollen Stimmung von Penterra.

Die Spannung baut sich schnell auf: Wie lange kann Tamsyn ihre Tarnung als Prinzessin aufrechterhalten? Und welche Rolle spielen die Drachen, die eigentlich als ausgestorben gelten? Ich erwarte eine emotionale Reise voller Twists und bin bereit für mehr Magie!