Romantasy mit dunkler Magie

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larifari23 Avatar

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Schon das Grundsetting von A Fire in the Sky hat mich sofort angesprochen: ein Königreich, in dem Drachen nur noch Legenden sind, gepaart mit einer Protagonistin, die mehr verbirgt, als sie zeigen darf. Die Leseprobe führt behutsam in diese Welt ein und setzt früh auf Spannung durch Geheimnisse und Andeutungen statt durch schnelle Action. Besonders Tamsyns Rolle ist dabei faszinierend: Sie steht im Schatten der Prinzessinnen, trägt körperlich deren Strafen und wirkt dennoch alles andere als schwach. Dass ihre Wunden unmenschlich schnell heilen, verleiht der Geschichte von Beginn an eine geheimnisvolle, magische Ebene.

Der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch und gut zugänglich. Die Welt wirkt düster, hierarchisch und von unterschwelliger Gewalt geprägt, was Tamsyns innere Stärke umso deutlicher hervorhebt. Die erzwungene Ehe mit Fell bringt sofort ein starkes Spannungsfeld mit sich: Forced Proximity, Machtgefälle und eine latente Gefahr, die sowohl emotional als auch politisch wirkt. Fell erscheint in der Leseprobe zunächst als klassische Romantasy-Figur – gefürchtet, verschlossen, dominant –, lässt aber bereits erahnen, dass mehr hinter seiner Fassade steckt.

Ich erwarte eine intensive Mischung aus Romance, Magie und alten Geheimnissen, in der sich Leidenschaft und Bedrohung zunehmend miteinander verweben. Besonders neugierig machen mich die angekündigte Drachenmagie und die Frage, welche Rolle Tamsyns Fähigkeiten in diesem Gefüge wirklich spielen. Die Leseprobe verspricht Drama, Spannung und emotionale Tiefe – genau deshalb würde ich sehr gern weiterlesen.