Fands gut
Ich fand das Worldbuilding einfach toll, kanns nicht anders sagen. Dabei ist das gar nicht mal so super umgangreich betrieben worden. Aber die Gegensätze der harschen Norde, der Armut der Bevölkerung und des prunkvollen Lebens im Palast mit seinen politischen Intrigen wurden durch Begegnungen und bildhafte Beschreibungen gut herausgearbeitet, sodass da eine tolle Atmosphäre entsteht.
Genial fand ich, wie die Frage nach dem „falschen“ Feindbild aufgeworfen wurde. Wie Drachen zu Feinden erklärt wurden; ihre Auslöschung das Land aber nicht hat aufatmen lassen. Und trotzdem fürchtete man sich weiter vor jeglicher Form von Magie.
Tamsyn selbst ist eine Protagonistin, die mir einfach leid tat. Ihr Leben fremdbestimmt, sie selbst Spielball, Prügelmädchen, ein Niemand. Bis sich ihr Schicksal völlig ändert. Das wie und warum wird in diesem Buch eher gar nicht abgehandelt. stattdessen werden Figuren und Leser vor vollendete Tatsachen gestellt und die Ereignisse dann ziemlich schnell vorangetrieben. Die Reaktionen der einzelnen Charaktere fand ich dabei zwar erwartbar, aber irgendwie auch zu gemäßigt, irgendwie unrealistisch gedämpft.
Und am Ende hatte ich dann noch so einen „ach komm schon“ - Moment. Es ist nicht die Entwicklung an sich, die mich daran stört, sondern wie sie wortwörtlich vom Himmel fiel. Ja kann man machen, bin ich aber kein Fan von.
Vom Leseerlebnis her war das Buch einfach toll. Cooles Setting, Charaktere mit denen man mitfiebert und magische Begegnungen, die eine mythische Atmosphäre schaffen. Inhaltlich auf jeden Fall aber ausbaufähig. Band 2 muss da dringend ein paar Antworten nachlegen.
Genial fand ich, wie die Frage nach dem „falschen“ Feindbild aufgeworfen wurde. Wie Drachen zu Feinden erklärt wurden; ihre Auslöschung das Land aber nicht hat aufatmen lassen. Und trotzdem fürchtete man sich weiter vor jeglicher Form von Magie.
Tamsyn selbst ist eine Protagonistin, die mir einfach leid tat. Ihr Leben fremdbestimmt, sie selbst Spielball, Prügelmädchen, ein Niemand. Bis sich ihr Schicksal völlig ändert. Das wie und warum wird in diesem Buch eher gar nicht abgehandelt. stattdessen werden Figuren und Leser vor vollendete Tatsachen gestellt und die Ereignisse dann ziemlich schnell vorangetrieben. Die Reaktionen der einzelnen Charaktere fand ich dabei zwar erwartbar, aber irgendwie auch zu gemäßigt, irgendwie unrealistisch gedämpft.
Und am Ende hatte ich dann noch so einen „ach komm schon“ - Moment. Es ist nicht die Entwicklung an sich, die mich daran stört, sondern wie sie wortwörtlich vom Himmel fiel. Ja kann man machen, bin ich aber kein Fan von.
Vom Leseerlebnis her war das Buch einfach toll. Cooles Setting, Charaktere mit denen man mitfiebert und magische Begegnungen, die eine mythische Atmosphäre schaffen. Inhaltlich auf jeden Fall aber ausbaufähig. Band 2 muss da dringend ein paar Antworten nachlegen.