Fliegende Funken

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asome Avatar

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A Fire in the Sky von Sophie Jordan ist der Auftakt zu den Feuerschwur-Chroniken Das Buch hat mich sofort gefesselt. Tamsyn ist eine starke Protagonistin, zu der ich sofort Zugang hatte und fest in mein Herz geschlossen habe. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und ihr Handeln gut nachvollziehen. Trotz ihres nicht ganz so einfachen Lebens ist sie eine kluge und mitfühlende Frau geworden, die in allem das Gute sieht, und niemanden vorschnell verurteilt. Die Anziehung, die zwischen ihr und Fell herrscht, kann man förmlich mit den Händen greifen.
Fell ist ein interessanter Krieger, der nicht so ist wie er auf den ersten Blick scheint. Da die Geschichte abwechselnd aus Tamsyns und Fells Sicht erzählt wird kann man sich auch in Fell gut hineinversetzen und sein Handeln nachvollziehen. Stig wiederum ist mir von Beginn an unsympathisch und mit ihm wurde ich nicht wirklich warm. Man möchte Tamsyn förmlich zurufen, dass sie ihm nicht vertrauen soll.
Anfangs hat mich die fehlende Fantasy etwas gestört. Es soll zwar irgendwann mal Drachen gegeben haben, aber das ist auch schon alles, was man in der ersten Hälfte an Fantasy bekommt. In der zweiten Hälfte wird es aber dann fantastisch und magisch und alles ist dann auch irgendwie anders als vorher gedacht. Gut gefallen hat mir, dass nicht jede Kleinigkeit bis ins Detail erklärt wird, sondern dann beim nächsten Kapitel eine kurze Zusammenfassung ist. Bzw.: „Die nächsten zwei Wochen habe ich mein Zimmer kaum verlassen und fast nur geschlafen“. Gut so, mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen und jeder kennt sich aus. So entstehen keine großen Längen und man kommt gut und schnell durch das Buch. Auch die Spicy-Szenen sind nicht unnötig ausgeschmückt und ziehen sich nicht so wie bei anderen Büchern dieses Genres. Sie fügen sich gut in die Geschichte ein, vervollständigen sie aber drängen sich nicht auf.
Ein gelungener Auftakt mit krassem Cliffhanger der mich sehnsüchtig auf Band zwei warten lässt.