Leider detailarm

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teesammlerin Avatar

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Während der Plot grundsätzlich genau meinen Geschmack trifft, empfand ich die Geschichte leider zu unausgereift und detailarm, um mich wirklich in den Bann zu ziehen und nachhaltig zu begeistern. Mir fehlten die kleinen Details und auch unwichtigere Zwischensequenzen, um mich mit der Welt und den Charakteren verbunden zu fühlen. Das Buch scheint für mich nur aus Haupthandlung zu bestehen, alles treibt die Geschichte weiter voran oder ist wichtig für spätere Entwicklungen. Einfach ein bisschen Geplänkel zwischen den Charakteren - Fehlanzeige. Oder zumindest nicht in einem für mich ausreichendem Maße. Dafür wird es zumindest auch nicht langweilig und man kann das Buch in kurzer Zeit verschlingen. Dazu trägt sicherlich auch der geringe Umfang bei - mit 500 Seiten sowieso nicht sonderlich lang für ein Fantasybuch, scheint die Formatierung hier auch noch etwas dazu zu mogeln. Zumindest habe ich daran nur sechs Stunden gelesen, was bei meiner üblichen Lesegeschwindigkeit eher um die 360 Seiten entspricht. Was witzigerweise auch der Seitenzahl des englischen Originals entspricht (Taschenbuch: 352 Seiten).