solide, aber kein Highlight

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suppenfee Avatar

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Tamsyn wurde als kleines Mädchen am Hofe des Königreichs Penterra aufgenommen. Als Spielgefährtin und Prügelmädchen der Prinzessinnen. Tamsyn muss die Verfehlungen der Prinzessinnen auf sich nehmen und wird dafür hart bestraft, während die Prinzessinnen daraus lernen sollen. Als der Grenzkrieger Fell an den Hof kommt, um eine der Prinzessinnen zur Frau zu nehmen, wird ihm stattdessen Tamsyn untergeschoben - der Krieger schwört Rache und Tamsyn muss in einem fremden Reich ihrem Schicksal gegenübertreten.


Leider konnte mich der Reihenauftakt von Sophie Jordan nicht packen. Ich habe schon einige ihrer Bücher gelesen und bin deshalb mit hohen Erwartungen an "a fire in the sky" gegangen. Die erste Hälfte des Buches passiert unheimlich wenig, ich war kurz davor das ganze abzubrechen. Glücklicherweise kam dann doch noch ein Twist, der ein bisschen mehr Schwung in die Geschichte gebracht hat.
Ich war überrascht wie spicy die Story doch war - vom Schreibstil her und auch der Handlung selbst, hatte ich eigentlich eher das Gefühl in einem Jugendbuch zu sein. Aber manche Szenen haben mich dann doch überrascht. Das hätte es für mich tatsächlich nicht gebraucht.
Grundsätzlich habe ich einen schlechten Zugang zu den Protagonisten gefunden. Ihre Gefühlswelt beschränkt sich auf die gegenseitige Anziehung, dabei sollte gerade Tamsyn mit all den Herausforderungen echt andere Sorgen haben. Auch den Enemies to Lovers Trope habe ich kaum gespürt - die zwei verstehen sich eigentlich ganz prächtig.
All das führte dazu, das mich das Buch insgesamt einfach zu wenig überraschen und mit einer ausgeklügelten Fantasywelt überzeugen konnte, um wirklich zum Pageturner zu werden. Solide Jugend-Romantasy für Zwischendurch.